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Neue Industriebetriebe sind erwünscht

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Autor: Lukas Schwab

«Die Förderung der Ansiedlung neuer Industrie- und Gewerbebetriebe ist eines der Ziele des Gemeinderates Murten», erklärt Stadtpräsidentin Christiane Feldmann. Man sei grundsätzlich offen für alle Arten von Betrieben, aber wie andernorts lege man Wert auf eine hohe Wertschöpfung und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Zentral ist laut Feldmann, dass zur Ansiedlung von Betrieben Land zur Verfügung gestellt werden kann.

Kommission zur Wirtschaftsförderung

«Der Gemeinderat Murten hat sich für eine aktive Bodenpolitik entschieden, so haben wir kürzlich vom Kanton Land gekauft, um es bei Bedarf interessierten Unternehmen anbieten zu können», erklärt die Stadtpräsidentin. Neben der Neuansiedlung sei es aber ebenso wichtig, bestehende Firmen am Ort zu halten.

In Kerzers hat man eine ähnliche Haltung wie in Murten. «Wir würden gerne neue wertschöpfungsintensive Betriebe ansiedeln», erklärt die Gemeindepräsidentin Susanne Schwander. Um Unternehmen anzulocken, wurde zu Beginn der laufenden Legislaturperiode eine Wirtschaftsförderungskommission gegründet. Deren Ziel ist laut Schwander, Interessenten zu suchen und zu begleiten sowie den Kontakt zu ansässigen Unternehmen zu pflegen. «Zudem wollen wir eine aktive Bodenpolitik betreiben, damit Land zur Verfügung steht», erklärt Schwander. Die Voraussetzungen, um Industriebetriebe ansiedeln zu können, werden laut der Gemeindepräsidentin von Kerzers mit der Ortsplanungsrevision geschaffen, welche voraussichtlich 2010 abgeschlossen sein wird.

In Gurwolf, das wie Kerzers und Murten zur vom kantonalen Richtplan definierten «Arbeitszone von kantonaler Bedeutung» gehört (siehe FN vom Dienstag), wären neue Betriebe laut Gemeindepräsident Roland Plaen erwünscht. «Eine Ansiedlung wird jedoch durch die Gemeinde nicht mit speziellen Massnahmen gefördert», so Plaen weiter.

Anfragen in Galmiz

In Galmiz gibt es laut Thomas Wyssa zurzeit nur kleine Parzellen an Gewerbeland. Man sei nun daran, die letzte Ortsplanung zu analysieren und Korrekturen anzubringen, um grössere Parzellen zu schaffen. «Wir finden es grundsätzlich positiv, neues Gewerbe anzusiedeln, umso mehr, da es Anfragen von grösseren Betrieben gibt», so Wyssa. Diese seien laut Wyssa auch auf die gescheiterten Verhandlungen mit dem Chemiekonzern Amgen zurückzuführen, durch die Galmiz als Standort bekannt wurde.

In Courtepin ist das Fehlen von Industrieland kein Problem. «Wir verfügen zurzeit über grosse nutzbare Flächen», erklärt Ammann Erwin Fuhrer. Da das Land nicht der Gemeinde gehört, stellt sie für Interessenten eine Liste mit den verfügbaren Parzellen und deren Besitzern zur Verfügung. Die bisherigen Anfragen hätten aber leider nicht in Baugesuchen resultiert. «Die Gründe dafür wurden uns von den Interessenten nicht kommuniziert», so Fuhrer.

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