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Neue Jagdverordnung zeigt wenig Folgen in der Bilanz

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Die Jagdsaison 2016/ 2017 diente als erster Test nach dem Inkrafttreten der neuen, revidierten Jagdverordnung. Nun hat das Amt für Wald, Wild und Fischerei eine Zwischenbilanz veröffentlicht. Gemäss dieser gibt es nur unwesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr. In dieser Saison wurden etwas weniger Gämsen und Hirsche, aber etwas mehr Rehe als 2015 erlegt, schreibt das Amt. Bei der Gämsjagd wurden 263 Tiere erlegt; das entspricht 87 Prozent der ausgestellten Patente. Wie in den Vorjahren wurden drei Mal mehr männliche als weibliche Tiere geschossen. Die 1530 erlegten Rehe bedeuten 61 mehr als im Vorjahr. Im Flachland nahm der Rehbestand leicht zu, im Berggebiet ist er stabil geblieben. Bei der Hirschjagd wurden nach einer zweiwöchigen Verlängerung 62 Tiere erlegt; 2015 waren es 70 gewesen. Erfolgreich war laut dem Amt die Wildschweinjagd: 60 Tiere wurden erlegt, die Hälfte davon am Südufer des Neuenburgersees von Hochsitzen aus.

Neun Patente entzogen

Bei den 2000 jagdlichen Aktivitäten wurden neun Patente entzogen, teilt das Amt mit. Drei davon wurden den Jägern nicht wieder erteilt, weil die Verstösse im Zusammenhang mit Schussabgaben standen und auch das Leben anderer Menschen hätten gefährden können. 37 Anzeigenrapporte gingen an die Staatsanwaltschaft weiter, und 72 Personen wurden gebüsst.

Die Anzahl der Verstösse stieg gegenüber 2015 wieder an, allerdings war das Jahr zuvor ein ausserordentlich ruhiges Jahr gewesen.

uh

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