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Neue Kirchenfenster von Peter Barth und wiederentdeckte Gläser für die Chorfenster

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Autor: Lukas Schwab

«Im Jahr 2006 wurde an der Kirchgemeindeversammlung angeregt, den seit Jahrzehnten bestehenden Kirchenfensterfonds seinem Zweck zuzuführen», erzählt Urs Forster, Präsident der Kirchgemeinde Kerzers. Daraufhin wurde eine Kirchenfensterkommission ins Leben gerufen, welche die Anschaffung neuer Kirchenfenster geprüft und die nun vorliegenden Projekte in die Wege geleitet hat.

Vier neue Fenster im Kirchenschiff

«Wir haben uns für vier neue Fenster im Kirchenschiff und die Neugestaltung der Chorfenster entschieden», so Forster. Die Kirchgemeindeversammlung hat Mitte Dezember beiden Projekten zugestimmt. Vom ursprünglich geplanten Projekt eines neuen Chorfensters sei man auf Rat der Denkmalpflege abgekommen. Eine Wiedereinsetzung des Gerster-Fensters (siehe Kasten) wurde von der Kirchenfensterkommission abgelehnt.

Barth überzeugte die Jury

Für die neuen Fenster lancierte die Kirchenfensterkommission einen Projektwettbewerb. Die Künstler hatten die Aufgabe, vier neue Kirchenfenster zum Thema «Seligpreisungen» (Matthäus 5, 3-12) zu gestalten. Gemäss Pfarrer Ulrich Fuchs wurde das Thema gewählt, weil es zentrale Aussagen Jesu beinhaltet.

Eine Jury kürte das Projekt des einheimischen Glaskünstlers Peter Barth zum Sieger. «Sein Gestaltungsvorschlag hat mich von Beginn weg sehr berührt», so Urs Forster. Der Künstler selber betonte, ihm sei vor allem die Einheit der vier Fenster wichtig. Durch verschiedenartige Gläser sollen zudem interessante Lichtbrechungen entstehen.

Das zweite Projekt betrifft die Chorfenster: Bei der Renovation des Pfarrhauses wurden drei Standesscheiben entdeckt, die ursprünglich Teil der Chorfenster waren. Laut dem Glasexperten Stefan Trümpler handelt es sich um sehr alte und gut erhaltene Kunstwerke. Mit der Neugestaltung der Chorfenster sollen alle gestifteten Standesscheiben der Kirche im Chor vereint werden.

Finanziert aus dem Kirchenfensterfonds

Finanziert werden die beiden Projekte aus dem Kirchenfensterfonds der Kirchgemeinde, der vor langer Zeit für diesen Zweck eröffnet worden war. «In den Siebziger- und Achtzigerjahren wurde der Fonds durch Kollekten der Schulweihnachtsfeiern und Spenden gespiesen», erklärt Forster.

40 000 Franken

So sammelte sich eine Summe von über 40 000 Franken an. Nach dem Ende der traditionellen Schulweihnachtsfeiern sei das Konto dann während Jahren unberührt geblieben.

Fest soll Geld einbringen

Mit dem Fonds lässt sich die Umgestaltung der Chorfenster und eines von Peter Barths Fenster decken. «Für die restlichen drei Fenster soll im nächsten Jahr mit der Spendensammlung begonnen werden», so Forster. Zudem plane man für 2010 ein Fest, an dem ähnlich wie beim Orgelfest vor einigen Jahren die Restsumme zusammenkommen soll. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Geld zusammenbringen», so Forster.

Start voraussichtlich im Frühling

Mit der Neugestaltung der Chorfenster und dem ersten der vier Barth-Bilder wird voraussichtlich im Frühling begonnen.

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