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Neue Rastplätze an der Autobahn

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An der Autobahn A1 gab es bisher zwischen den Raststätten Grauholz bei Bern und Rose de la Broye in Estavayer keine Rastplätze. Für eine Pin-kel- oder Ruhepause mussten LKW-Fahrer und Automobilisten auf der rund 60 Kilometer langen Strecke die Autobahn verlassen. Das soll sich nun ändern: Bis Mitte 2014 entstehen bei Gurbrü und Wileroltigen nahe der Ausfahrt Kerzers zwei neue Rastplätze. Das hat das Bundesamt für Strassen Astra diese Woche mitgeteilt. Die Rastplätze werden von März 2013 bis Juli 2014 gebaut und kosten rund zehn Millionen Franken.

Ohne Shop und Restaurant

Vorgesehen sind in beiden Fahrtrichtungen je 15 Autoparkplätze, drei spezielle Plätze für Wohnmobile und Toilettenanlagen. Dazu kommen auf der Seite Gurbrü, die für den Verkehr Richtung Westen zur Verfügung steht, 20 Lastwagenparkplätze. In der Gegenrichtung gibt es auf dem Platz Wileroltigen 26 LKW-Parkplätze. «Die Rastplätze sollen hohen Ansprüchen punkto Sicherheit und Funktionalität gerecht werden», schreibt das Astra in einer Mitteilung. Ein festes Gastronomie- oder Shoppingangebot wird es nicht geben. Laut Astra-Sprecher Mark Siegenthaler sind aber mobile Verpflegungsstände möglich. «Wir werden bis 2014 genaue gesamtschweizerische Richtlinien und Vorgaben für solche Stände ausarbeiten.» Bisher sei dies kantonal sehr unterschiedlich geregelt worden.

Kaum zusätzlicher Lärm

Bezüglich Lärm und anderen Emissionen ist der Betrieb eines Rastplatzes laut Siegenthaler neben den bestehenden Emissionen durch die Autobahn kaum wahrnehmbar. Möglich sei aber, dass die Camions in verkehrsarmen Zeiten von Anwohnern zu hören seien. «Zum Beispiel früh morgens um fünf Uhr, wenn sie losfahren.» Das Astra versuche die Belastung so tief wie möglich zu halten. «Die Parkplätze sind so angelegt, dass die LKW-Fahrer ohne Manöver parkieren und wegfahren, können.» Im Vergleich zu einer Raststätte mit Gastronomie und Shops gebe es zudem viel weniger Betrieb. Auf der Seite Wileroltigen gibt es in unmittelbarer Nähe keine Anwohner, auf der Seite Gurbrü allerdings schon.

Die beiden Areale gehören bereits dem Astra und wurden bisher als Lagerplätze verwendet. Da sie schon mit einer Zufahrt erschlossen sind, nutzten sie nicht wenige Verkehrsteilnehmer bereits für kurze Zwischenhalte. «Der neue Rastplatz entspricht sicher einem Bedürfnis», so Siegenthaler. Damit werde in der Region die letzte grosse Lücke geschlossen. Chauffeure hätten teilweise Mühe gehabt, für ihre vorgeschriebenen Ruhepausen einen Abstellplatz zu finden. Der Rastplatz Gurbrü/Wileroltigen sei geplant gewesen, bevor die Nationalstrassen 2008 von den Kantonen an den Bund übergingen. «Deshalb wurde er bei der letzten Sanierung bereits erschlossen.

Gemeinden: Behörden sind informiert

D ie Gemeinden Gurbrü, Wileroltigen und Ferenbalm wurden vom Astra über den Bau der Rastplätze informiert. «Wir wussten schon lange, dass es kommt», sagt Renate Hurni, Gemeindepräsidentin von Gurbrü. «Wir hoffen, dass es keinen zusätzlichen Lärm gibt.» Bereits heute sei der Autobahn-Lärm ein Problem, zum Beispiel auf dem nahe gelegenen Friedhof.

Der Wileroltiger Gemeinde präsident Daniel Schwaar, sagt, er habe bei den Verantwortlichen verschiedene Anliegen platziert, so auch den Lärmschutz. «Das Gespräch war gut.» Was die Bevölkerung von der Umsetzung des Projekts halte, werde sich an der Gemeindeversammlung zeigen.

Beat Schweizer, Gemeindepräsident von Ferenbalm, wollte sich vor der Besprechung im Rat nicht äussern. luk

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