Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neuenburger fahren neu über Kerzers

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Strasse Ins-Murten zwei bis drei Monate einseitig gesperrt

Die neue Verkehrsführung ist vorgestern Morgen um 11 Uhr in Kraft getreten. Die Murtenstrasse ist seither unterhalb des Bahnhofs Ins beim zukünftigen Kreisel Richtung Murten gesperrt. Die Umleitung erfolgt im Dorf Ins über Müntschemier nach Kerzers, wo schon seit manchem Jahr ein Anschluss für eine Umfahrungsstrasse T10 auf die Autobahn A1 existiert.

Unter den gegenwärtigen politischen (notwendige Landenteignung, zu erwartende Opposition) und finanziellen Verhältnissen im Kanton Bern scheint allerdings eine Weiterführung der T10 von Ins über Müntschemier nach Kerzers derzeit wenig wahrscheinlich.
Nun wird der voreilig realisierte Anschluss T10-A1 wenigstens verhindern, dass in den nächsten Monaten der umgeleitete Verkehr von Neuenburg-Ins durch das Dorfzentrum von Kerzers rollt. Eine Mehrbelastung könnte es zwar für Galmiz geben, doch am schnellsten gelangen die Neuenburger nun über die Autobahn Kerzers-Löwenberg nach Murten.

Strasse wird auf
Berner Seite verbreitert

Gemäss Roland Maître, Adjunkt der Bauleitung T10, habe man für die Umleitung auch eine Variante Ins-Sugiez-Murten über Feldwege gesucht. Der Widerstand der Bauern sei jedoch zu gross gewesen, selbst wenn man deren Wege verbreitert hätte.

Diese Umleitung wird nur für die Fahrtrichtung Ins-Murten notwendig sein. Von Sugiez her wird man weiterhin ständig auf der gewohnten Strasse nach Ins-Neuenburg verkehren können. Während der ersten Bauphase verläuft der Verkehr wie gewohnt auf der rechten Fahrspur, danach wechselt der Verkehr nach links.
Die Arbeiten, die die Umleitung nötig machen, umfassen den Bereich Schwarzgraben (KreiselT10) bei Ins bis zur bernisch-freiburgischen Kantonsgrenze (die Freiburger Seite ist bereits ausgebaut). Auf diesen 1,2 Kilometern wird die Fahrbahn von 6 Metern auf 7,5 Meter verbreitert, dazu gibt es beidseitig je einen Meter Randstreifen. Der jetzige Strassenbelag wird abgefräst, ein neues Strassenbett angelegt und schliesslich ein neuer Strassenbelag aufgesetzt.

Bauern können inskünftig
auf Flurwegen bleiben

Am meisten wird sich im Waldabschnitt auf halber Strecke zwischen Ins und Sugiez ändern. Dort herrschte bisher ein Nadelöhr, das nun verschwindet. Gemäss Roland Maître müssen dabei keine Bäume gefällt werden, ist dies doch zum Wildschutz bereits vor einiger Zeit geschehen.

Ersetzt wird jedoch die Brücke über einen Mooskanal. Diese Brücke dient gleichzeitig als Damm und als Biber-Passage, und diese Funktion wird auch die neu gebaute Brücke wahrnehmen. Zusätzlich erhalten die Landwirte eine Brücke auf einem Flurweg. Sie müssen mit ihren Traktoren inskünftig nicht mehr auf die Schnellstrasse ausweichen.
Die Arbeiten für den Kreisel unterhalb von Ins sollen ebenfalls dieser Tage in Angriff genommen werden.
Das Amt für Information des Kantons Bern gibt die Dauer der Bauarbeiten und der Umleitung mit zwei bis drei Monaten relativ vage an. Roland Maître von der Bauleitung erklärt, dass die meteorologischen Verhältnisse diese Dauer stark beeinflussen können.
Die Eröffnung der T10 war ursprünglich auf die Eröffnung der Expo.01 hin geplant gewesen, wobei gewisse Arbeiten erst nach der Expo hätten beendet werden können. Nun ist es das Ziel der Bauleitung, bis zur Expo.02 sämtliche Arbeiten im Zusammenhang mit der T10 realisieren zu können.

Mehr zum Thema