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Neuer Bahnhof, neue Brücke und neuer Wohnraum für Laupen

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Den Grundsatzentscheid für die zukünftige Gestaltung ihrer Gemeinde haben die Laupener vor eineinhalb Jahren gefällt. Mit der Zustimmung zur neuen Ortsplanung haben die Bürger im März 2013 auch grünes Licht für die Verschiebung des Bahnhofs und die damit verbundene Aufhebung des Bahnübergangs an der Bösingenstrasse gegeben. Damit kann die Gemeinde endlich das Verkehrsproblem in den Griff kriegen. Denn insbesondere während den Stosszeiten und bei geschlossenen Barrieren bildet sich bei der Kreuzung vor der Sensebrücke Stau. Am nächsten Mittwoch präsentiert der Gemeinderat nun die konkreten Pläne der Bevölkerung an einem Informationsanlass, die Einwohner können sich danach dazu äussern (siehe Kasten).

Mehr Platz für das Wasser

Neben dem Kernprojekt, der Verschiebung des Sackbahnhofs vor die Sensebrücke, muss auch die Brücke selber erneuert werden, weil sie sanierungsbedürftig ist, wie der Laupener Gemeindepräsident Urs Balsiger erklärt. Geplant ist, dass die alte Brücke ganz abgerissen und eine neue gebaut wird. So wird auch dem Hochwasserschutz Rechnung getragen. Denn die neue Brücke würde der Sense laut Balsiger einen grösseren Durchlauf erlauben, ein eventuelles Hochwasser könnte somit besser unter der Brücke durchfliessen.

Tempo wird reduziert

Auch die Hauptschlagader Laupens wird verändert. Von der Sensebrücke bis zur Bank Valiant möchte der Gemeinderat auf der Kantonsstrasse Tempo 30 einführen. Fussgängerstreifen gäbe es auf dieser Strasse keine mehr, vielmehr könnten die Fussgänger die Strasse überall queren. Balsiger verweist auf die Berner Gemeinde Köniz. «Dort funktioniert dieses Verkehrsregime sehr gut.»

Umfahrung wäre möglich

Durch die Verschiebung des Bahnhofs wird ein Areal frei, welches die Gemeinde mit Wohn- und Gewerberäumen überbauen will–zumindest teilweise. «Wir lassen einen Korridor offen für den Bau einer Umfahrungsstrasse», sagt Balsiger. Eine Umfahrungsstrasse hatten die Bürger denn auch in einer Petition verlangt. Möglich wäre nun eine kurze oder eine lange Variante: Die lange Umfahrungsstrasse würde von der Brücke der Sense entlang bis zum Polyareal führen, die kurze Variante nur bis zum ehemaligen Bahnhofareal. Laut den Planern soll derzeit keine der beiden Umfahrungsstrassen-Varianten umgesetzt werden. «Wir wollen nun von den Leuten hören, was sie wollen», so Balsiger.

Ein teures Projekt

Neuen Wohn- und Gewerberaum schaffen will die Gemeinde nicht zuletzt, um Einnahmen zu generieren. «Das ganze Projekt wird teuer sein», sagt Balsiger. Die genauen Kosten seien noch nicht bekannt. Doch er schätzt, dass es sich um einen mehrstelligen Millionenbetrag handeln wird. «Ohne Steuererhöhung ist das Projekt wohl nicht finanzierbar.» Die Gemeinde Laupen muss die ganze Verkehrssanierung und Umgestaltung aber nicht alleine finanzieren. Der Kanton Bern wird sich als Besitzer der Kantonsstrasse durch das Stedtli auch an den Kosten beteiligen, und auch die Sensetalbahn wird mitzahlen, wenn es um die Verschiebung des Bahnhofes Laupen geht.

Auflage: Bürger entscheiden über das weitere Vorgehen

D ie Pläne und Akten zum Projekt Verkehrssanierung und städtebauliche Entwicklung Laupens liegen ab dem nächsten Donnerstag bis Ende Januar öffentlich auf.

Beim Mitwirkungsverfahren können laut Urs Balsiger, Gemeindepräsident von Laupen, alle Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung dazu abgeben. Die Bauherrschaft wertet danach die Eingaben aus der Bevölkerung aus. Wenn die Mehrheit mit den Plänen einverstanden ist, wird der Bahnhof Laupen frühestens im Jahr 2018 vor die Bösingenstrasse verschoben. In den Folgejahren würden dann die anderen Projekte umgesetzt. hs

Orientierungsversammlung: Aula Schule Laupen, Mühlestrasse 30, Laupen. Mi., 26. November, 19.30 Uhr. Die Pläne liegen bis am 30. Januar öffentlich auf. Informationen unter www.laupen.ch.

 

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