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Neuer Besitzer für «Holzgasse»

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Neuer Besitzer für «Holzgasse»

SSEB Muntelier übernimmt Kerzerser Behindertenwohnhaus

Die Stiftung des Seebezirks für «Erwachsene Behinderte» in Muntelier (SSEB) hat auf Anfang Jahr das Wohnhaus «Holzgasse» in Kerzers übernommen. Dieses gehörte bis anhin einer bernischen Trägerschaft an. Jetzt wird es freiburgisch.

Autor: Von PATRICK HIRSCHI

Das Wohnhaus «Holzgasse» war vor 13 Jahren durch den Verein zur Schaffung von Wohnmöglichkeiten für körperlich Behinderte (VSMB) in Moosseedorf gegründet worden. Dieser Trägerschaft, die weitgehend als Selbsthilfeorganisation funktioniert, ging es seinerzeit darum, ihr bestehendes Angebot in Moosseedorf und Bern weiter auszubauen.«Die Tatsache, dass die «Holzgasse» die Tochter einer ausserkantonalen Trägerschaft war, brachte für die Institution und ihre Bewohner nicht unerhebliche Nachteile», heisst es in der Medienmitteilung der Stiftung des Seebezirks für Erwachsene Behinderte (SSEB) vom Montag. Aus diesem Grund sei im Laufe des letzten Jahres die Einbindung in eine freiburgische Institution gesucht worden.Problematisch sei unter anderem jeweils die Frage gewesen, welcher Kanton das Wohnhaus «Holzgasse» zu subventionieren habe, erklärt Cyprian Eggenschwiler, Direktor der SSEB, gegenüber den FN. Zwar sei das Haus auf freiburgischem Boden gestanden, aber die Bewohner seien mehrheitlich Berner gewesen. Heute hingegen stammen die Bewohner gemäss Eggenschwiler je zur Hälfte aus Freiburg und Bern.

Kochnischen für die Studios

Die SSEB hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Nebst ihren Geschützten Werkstätten in Muntelier betreibt sie ein eigenes Restaurant, eine Geschützte Wohnform in Murten und die Wohnschule in Freiburg.Die Übernahme der «Holzgasse» durch die SSEB bringe beiden Parteien viel, heisst es weiter. So sei das neue Mutterhaus in der Lage, das Leistungsangebot der «Holzgasse» entscheidend auszubauen und Synergien zu nutzen.«Den Bewohnern in Kerzers stehen nun eine breitere Infrastruktur sowie Beschäftigungs- und Transportmöglichkeiten zur Verfügung», sagt Cyprian Eggenschwiler. Hinzu komme die gute Vernetzung mit weiteren freiburgischen Institutionen, ergänzt er.Die bestehenden Infrastrukturen hatten es der SSEB bisher nicht erlaubt, auch schwer körperlich behinderte Menschen aufzunehmen. Mit der Übernahme stehen ihr gemäss Eggenschwiler nun Wohnräume zur Verfügung, die grosszügiger sind – und vor allem besser geeignet für Rollstuhlfahrer. Eggenschwiler plant, die Wohnungen in Kerzers mit Kochnischen auszustatten.Die «Holzgasse» bietet Zweizimmer-Studios und eine rund um die Uhr zur Verfügung stehende Pflegestruktur. Dabei soll den Bewohnern die volle Autonomie gewährleistet werden.

Besserer Gesamtarbeitsvertrag

Betriebsleiterin Regine Fischer wird laut Mitteilung auch weiterhin das Wohnhaus «Holzgasse» führen. Ebenso hat die SSEB alle 18 Mitarbeiter in ihren bisherigen Funktionen angestellt.Das Personal komme durch die Übernahme in den Genuss des Gesamtarbeitsvertrages der freiburgischen Institutionen, schreibt die SSEB. «Dieser ist für die Angestellten interessanter als der bernische», so Eggenschwiler.

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