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Neuer Namen, neuer Elan

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Mieterverband will stärker auftreten

Thomas Marthaler, Präsident der Mietervereinigung Deutschfreiburg, informierte gleich zu Beginn der Generalversammlung, die am Mittwoch in Düdingen stattfand, dass im Hinblick auf die Strukturreform des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes (SMV) der Name angepasst werden sollte. Die Versammlung beschloss denn auch, sich neu Mieterinnen- und Mieterverband Deutschfreiburg (MVD) zu nennen.

Im Jahr 2000 wird eine Strukturreform des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbandes durchgeführt. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung informierte Elisabeth Derisiotis, Vorstandsmitglied des SMV, darüber. Notwendig wurde diese Reform, weil es in der Deutschschweiz viele, z.T. sehr kleine Sektionen gibt, die Mitglied des SMV sind. Bisher konnten sich Mitglieder nur in ihren eigenen Sektionen beraten lassen. Elisabeth Derisiotis erläuterte dies am Beispiel von Zürich, wo es einen Verband in der Stadt und mehrere in der Agglomeration gibt. Je nach Wohnort profitieren deshalb die Mieter von ganz verschiedenen Dienstleistungen. Die Reform bezweckt eine Vereinheitlichung des Angebots und ein stärkeres Auftreten des Verbands in der Öffentlichkeit. Die ganze Organisation soll kantonalisiert werden. Pro Kanton soll es nur noch einen Verband geben, der direkt Mitglied des SMV ist. Damit soll erreicht werden, dass den Mitgliedern ein gutes, sicheres und qualitativ hoch stehendes Angebot bereitgestellt werden kann. Die Mitglieder werden auch den Vorteil haben, dass sie sich in jeder Sektion, die Mitglied des SMV ist, beraten lassen können. Ziel ist es auch, eine Rechtsschutzversicherung für den ganzen Verband anzubieten.

Vermehrt in Aktion treten

Der SMV selbst wird gegen aussen ein einheitliches Bild abgeben und so politisch stärker in Aktion treten können (z.B. in der Frage der Wohnbauförderung). Die Referentin bedauerte, dass dies nur für die Deutschschweiz gültig sei, da der französischsprachige Verband eine gesamtschweizerische Lösung vorläufig abgelehnt habe.

Der MVD hat mit der Strukturreform keine Probleme, obwohl er ein Spezialfall ist, da er «nur» einen Teil des Kantons vertritt. Der Verband arbeitet schon mit der ASLOCA zusammen, und dieses Verhältnis wird sich durch die Strukturreform nicht ändern.

Neues VorstandSmitglied

Regula Brügger und Manfred Gross sind aus dem Vorstand zurückgetreten und Ruth Rumo wurde neu in den Vorstand gewählt, die anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt.

Deutschfreiburger Mieter
politisch gut vertreten

Highlight im Jahr 1999 war die Wiederwahl von Gründungs- und Vorstandsmitglied Erwin Jutzet in den Nationalrat. So werden die Anliegen der Mieter weiterhin in Bern vertreten. Ein wichtiges Ereignis, welches dieses Jahr schon stattgefunden hat, waren die Wahlen in den Verfassungsrat. Die drei Mitglieder Anna Petrig, Regula Brügger und Patrick Gruber wurden gewählt. Zusammen mit den Vertretern der ASLOCA (Französischsprachiger Mieterverband) werden die Anliegen der Mieter bei der Erarbeitung der neuen Kantonsverfassung gut vertreten sein. Neu ist der Verband auch im Internet auf einer eigenen Seite in der Homepage des Schweizerischen Verbandes zu finden.

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