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Neuer offensiver Schwung

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Nach der fantastischen letzten Saison und dem knapp verpassten Aufstieg in die Promotion League waren die Erwartungen an den SC Düdingen Anfang Saison hoch. Erfüllen konnte der SCD diese in der Vorrunde der 1. Liga allerdings nur bedingt. Mit sechs Punkten Rückstand auf einen Promotionsplatz liegen die Sensler zwar nach wie vor gut im Rennen, Platz acht ist dennoch nicht unbedingt das, was sich der erfolgsverwöhnte Düdinger Anhang erhofft hatte.

Die Suche nach Stürmern

«Uns war immer bewusst, dass es schwer sein würde, die Leistung des Vorjahres zu wiederholen», schaut Trainer Martin Lengen auf die erste Saisonhälfte zurück. «Wir haben sehr viele gute Spiele gezeigt und auch gegen die vorderen Mannschaften gut mitgehalten. Allerdings fehlte uns etwas die Konstanz, und wir liessen zu viele Gegentreffer zu, wobei allzu oft ärgerliche Eigenfehler an deren Ursprung waren. Die Liga ist so stark und so extrem ausgeglichen, da muss alles optimal laufen, wenn du ganz vorne mitspielen willst.»

Optimal lief es für den SCD nicht. Nachdem Abdoulaye Koné den Verein im Sommer in Richtung Köniz verlassen hatte und kurz nach Saisonbeginn Ermin Gigic denselben Weg gegangen war, stand der SC Düdingen ohne seine beiden torgefährlichsten Spieler da. «Zwei solche Topstürmer zu verlieren, das muss man erst verkraften», sagt Lengen. Sylvain Mora, den Lengen vom Mittelfeldspieler zum Stürmer umfunktioniert hat, vermochte die Lücke in der Offensive überraschend gut zu schliessen. Zehn der 25 erzielten Düdinger Treffer gingen auf das Konto von Mora. Der 23-Jährige musste sich in der Winterpause allerdings einer Hüftoperation unterziehen und fällt für den Rest der Saison aus. Und weil mit Luis Rosas– er kehrt zurückin seine Heimat Mexiko–ein weiterer Stürmer den SCD verlassen hat, musste der Verein in der Winterpause auf die Suche nach neuen Offensivkräften.

Koné und Tchouga als Hoffnungsträger

 Fündig wurde er beim FC Köniz. Abdoulaye Koné, der beim Berner Vorstadtverein in der Promotion League zumeist auf der Bank schmorte, kehrt aufs Birchhölzli zurück. Und mit dem ehemaligen kamerunischen Internationalen Jean-Michel Tchouga ist ein weiterer prominenter Name zum Team gestossen.

Seine Gefährlichkeit hat der wirblige und laufstarke Koné in der letzten Saison regelmässig unter Beweis gestellt. Er übt jeweils viel Druck auf die gegnerische Abwehr aus und ist mit seinem Pressing quasi der erste Düdinger Verteidiger auf dem Platz. «Er hat das letzte halbe Jahr allerdings kaum gespielt, das merkt man. Er wird noch einige Zeit brauchen, bis er wieder ganz der Alte ist», dämpft Martin Lengen die Erwartungen an den Ivorer.

Gleiches gilt für Jean-Michel Tchouga. Der Stürmer, der unter anderem in der Super League für den FC Basel und den FC Luzern seine Tore geschossen hat, ist mittlerweile 36-jährig. Bei Köniz spielte er in der Promotion League zuletzt keine tragende Rolle mehr, kam meist nur als Joker zum Einsatz und erzielte zwei Tore. Beim jungen SCD-Team soll Tchouga mit seiner immensen Routine einen Mehrwert schaffen. Und Leadership übernehmen. «Tchouga ist extrem engagiert, stets topmotiviert und gibt immer 200 Prozent», sagt Trainer Lengen. Er sei ein Vorbild für die ganze Mannschaft und werde von den Spielern bewundert. «Neben dem Platz hat er sich in Kürze zum absoluten Leader entwickelt. Auf dem Platz hat er allerdings noch nicht das gezeigt, was wir von ihm erwartet haben. Auch er kam in Köniz nicht oft zum Einsatz, zudem war er nach einem Misstritt während der Vorbereitung angeschlagen. Wunderdinge darf man auch von Tchouga nicht erwarten.»

«Einen Zacken zulegen»

Neben Tchouga und Koné hat der SC Düdingen für die zweite Saisonhälfte auch Manuel Gloor engagiert. Der 20-jährige Spieler des FC Breitenrain soll mithelfen, die Sensler Abwehr zu stabilisieren. «In der Defensive müssen wir noch konstanter werden, weniger Eigenfehler produzieren», fordert Martin Lengen. An seiner (moderaten) Zielsetzung–ein Platz in der vorderen Tabellenhälfte–hält der SCD weiterhin fest. «Nach den ersten paar Partien werden wir wissen, was diese Saison drinliegt. Wir müssen in der Rückrunde allerdings noch einen Zacken zulegen und effizienter werden. Die Qualität im Kader ist dafür vorhanden.»

Erster Gegner der Düdinger ist heute (17.30 Uhr, Birchhölzli) das Team Waadt U21, das drei Punkte vor dem SCD klassiert ist. Der Aufsteiger hat bisher mit einer starken Defensive (15 Gegentreffer in 14 Spielen) überzeugt. Einzig Tabellenleader Azzurri 90 hat noch zwei Tore weniger einstecken müssen. Die Kampfstärke der jungen Waadtländer hat auch der SC Düdingen in der Vorrunde zu spüren bekommen. Erst in der Nachspielzeit gelang Elvis Corovic der schmeichelhafte 2:2-Ausgleich. «Wir sind gewarnt», sagt Martin Lengen. «Wir wollen mit einem Sieg in die Rückrunde starten und Selbstvertrauen tanken. Drei Punkte wären wichtig, um den Anschluss an die vorderen Plätze halten zu können.»

Abgänge (3):Luis Rosas (Mexiko), Elias Aguidi (Breitenrain), Gentjan Zuta (Destination offen).

Zuzüge (4):Abdoulaye Koné (Köniz), Jean-Michel Tchouga (Köniz), Manuel Gloor (Breitenrain), Bytyqi Ardit (Schönberg).

Resultate der Vorbereitungsspiele:gegen Münsingen (Promotion League) 0:1. Farvagny/Ogoz (2. inter) 8:1. FC Bern (1.) 1:1. Richemond (2.) 4:0. Köniz (Promotion League) 0:4.

 

1. Liga, Gr. 1

Tabelle vor der Rückrunde

1. Liga. Die Spiele vom Wochenende:Azzurri 90 Lausanne – Meyrin. Lancy – Martigny-Sports. Bavois – Freiburg (Sa. 17.00 Uhr). Echallens Région – US Terre Sainte. Düdingen – Team Waadt U21 (Sa. 17.30). Monthey – Stade-Lausanne-Ouchy. Oberwallis Naters – Yverdon-Sport FC.

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