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Neuer Standort für Fussball-Stadion?

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Neuer Standort für Fussball-Stadion?

Ein Grossrat denkt über Entwicklung des Agy-Quartiers nach

Weil das Agy-Quartier in den nächsten Jahren eine rasante Entwicklung erleben wird, stellt ein Grossrat den Standort des St.-Leonhard-Stadions und der Nebenplätze in Frage. Er gelangt deshalb an den Staatsrat.

Der CVP-Grossrat André Schoenenweid aus Freiburg führt in seiner Anfrage mehrere Gründe auf, weshalb eine Verlegung des Universitätsstadions St. Leonhard und seiner Nebenplätze ins Grüne der Agglomeration Freiburg angebracht wäre.

Agy-Einkaufszentrum
wird um zwei Stockwerke erhöht

Zur raschen Entwicklung des Agy-Quartiers tragen laut André Schoenenweid u. a. die neuen Haupsitze der Kantonalen Gebäudeversicherung und der FEW.Ensa, die Erweiterung des Agy-Einkaufszentrums um zwei Stockwerke sowie der Bau weiterer Einkaufszentren, die im Zusammenhang mit der neuen Mehrzweckhalle und der zweiten Eiskunstbahn erstellt werden, bei. Er erinnert auch daran, dass die Zubringerstrasse der Poyabrücke beim Stadion St. Leonhard in die Murtenstrasse einmünden werde. Auch werde diese Strasse von der Ein-mündung bis zur Autobahneinfahrt Freiburg Nord von zwei auf vier
Spuren erweitert. Das künftige Verkehrsaufkommen werde schätzungsweise 39 000 Fahrzeuge pro Tag betragen.

Lärm, Luftverschmutzung
und Unfallgefahr

Laut André Schoenenweid wird ein solches Verkehrsaufkommen mehr Lärm und vor allem mehr Luftverschmutzung verursachen. «Die Unfallgefahr für die Fussgänger und die jungen Sportler wird in unmittelbarer Nähe einer vierspurigen Strasse sehr beträchtlich sein», gibt er weiter zu bedenken. «Die Absicht der benachbarten Gemeinden, eine Sportzone in diesem Sektor zu errichten, ist gewiss lobenswert für Saalsportarten wie Eishockey oder Basketball, nicht aber für solche, die im Freien ausgeübt werden: Fussball, Leichtathletik und Tennis», meint er. Das Universitätsstadion müsse sich deshalb in einer gesunden und natürlichen Umgebung befinden.

Rutschgefahr

André Schoenenweid macht zudem darauf aufmerksam, dass sich das Universitätsstadion an einem Hang des Torry-Hügels mit viel Wasservorkommen befindet. Die Folgen seien bekannt: Unstabiler Boden, der Stützmauern erforderlich macht. Es würden regelmässig Risse entdeckt; der Zustandes des alternden Stadions verschlechtere sich zusehends. Die Haupttribüne habe sich vor Jahren abgesenkt, was umfangreiche Investitionen zur Folge haben werde.

Mit fünf präzisen Fragen gelangt der CVP-Grossrat an die Freiburger Regierung. So will er wissen, ob die Ausübung der Sportarten im Freien unter diesen Umständen überhaupt erwünscht sei und welche zusätzlichen Massnahmen getroffen würden, um die Gefahren für die jungen Sportler zu begrenzen.
Er möchte auch vernehmen, ob der Bau einer Passarelle genüge, um die Sicherheit der Fussgänger, welche diese Sportzone überqueren, zu garantieren. «Werden auch zusätzliche Massnahmen getroffen, um einen reibungslosen Verkehrs- und auch Fussgängerfluss zu garantieren, insbesondere während der Sportanlässe?»
«Sieht der Staatsrat in den nächsten fünf bis zehn Jahren die Planung eines neuen und modernen kantonalen Universitätsstadions in einer Grün- und Freizeitzone der Agglomeration Freiburg vor?», lautet eine weitere Frage. Wenn ja, könnte so dank dem frei werdenen Terrain eine bessere Lösung für die Anschlussstrasse der Poyabrücke ins Auge gefasst werden. «Der eidgenössische Richtplan der Agglomeration Freiburg ist in Ausarbeitung. Gedenkt der Staatsrat in dieser Phase zu intervenieren, um eine grosse Sport- und Freizeitzone mit dem neuen Universitätsstadion vorzusehen?», lautet die letzte Frage an den Staatsrat. az

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