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Neuer Tag, neues Spiel – Neues Glück?

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Neuer Tag, neues Spiel – Neues Glück?

1:1-Stand im Playout Gottéron – Lausanne – Heute 3. Runde im St. Leonhard

Spektakel pur mit unglaublichen 25 Toren in den beiden ersten Play-out-Spielen zwischen Freiburg und Lausanne. Heute folgt Runde drei im St. Leonhard beim Stande von 1:1. Gibt es den dritten Heimsieg in Folge? Beim HCF stehen die Stürmer Hodgson und Montandon vor einem möglichen Comeback.

Von KURT MING

Einen Vorteil hat der horrende Playoff- und Playout-Rhythmus für die Teams. Den Teams bleibt kaum Zeit, sich über den Erfolg lange zu freuen oder den Niederlagen nachzutrauern. Nur 48 Stunden nach dem 9:7 für die Waadtländer geht es heute Abend im St. Leonhard schon in Runde drei, wo der Siegesdruck nun wieder beim HC Freiburg/Gottéron liegt. Aber aufgepasst, genau dieses dritte Spiel in der Serie «best of 7» wurde den Freiburgern gegen Langnau zum Verhängnis. Den 0:2-Fauxpas im Heimspiel gegen die Langnauer konnte man danach nicht mehr ausbügeln.

Auch der heutigen dritten Begegnung kommt in diesem Romandderby eine enorme Bedeutung zu. Wer das McParlandteam am Donnerstag in Malley am Werk sah, kann sich nur schwer vorstellen, wie diese Mannschaft ein Auswärtsspiel gewinnen will. Also bleibt den Freiburgern praktisch nichts anderes übrig, als dieses heisse und bisher völlig ausgeglichene Derby mit vier Heimsiegen für sich zu entscheiden.

McParland: Neuer Tag, neues Glück

Freiburgs Trainer Mike McParland, dem heute sein langjähriger Trainerfreund Kevin Primeau zur Seite stehen wird, schaut nur noch nach vorne: «Heute ist ein neuer Tag, ein neues Spiel und hoffentlich auch ein neues Glück.» Zumindest Letzteres könnte seine Mannschaft in den kommenden Tagen etwas mehr gebrauchen als vor zwei Tagen bei der bitteren 9:7-Niederlage. Aber worauf führt der Freiburg-Coach dieses unglaubliche Resultat zurück: «In beiden Teams spielen im Moment insgesamt fast ein Dutzend Junioren oder NLB-Spieler, da gibt es eben zwischendurch solche Aussetzer. Aber nicht nur diese unerfahrenen Spieler haben bisher Fehler gemacht.»

Gestern hat McParland mit seinem Team detaillierte Trainingsaufgaben erledigt und erhofft sich davon mehr Stabilität im Spiel. Mit welcher Aufstellung sein Team ins zweite Heimspiel steigen wird, will er erst am Spieltag entscheiden. Hodgson (Fingerinfektion) und Montandon (Rippenprobleme) haben zuletzt wieder trainiert und sind zumindest eine mögliche Variante im Sturmaufgebot. Auch Mark Mowers ist von seinem «Vaterschaftsurlaub» zurück und könnte wieder eingesetzt werden. Wer von den sechs Ausländern schlussendlich auf die Ersatzbank muss, hängt auch davon ab, ob die fraglichen zwei Schweizer Center einlaufen können. Im Tor steht auf alle Fälle wieder Gianluca Mona.

Spielbeginn: St. Leonhard 19.45 Uhr.
Verfahren gegen Coach Stewart

Am vergangenen Donnerstag hatte Lausannecoach Bill Stewart die Schiris mit einem Spruchband an der Kabine offenbar aufgefordert, unter anderem möglichst gut auf die Attacken gegen seinen Goldhelm Landry aufzupassen. Solche Sachen sind nicht nur unsportlich, sondern auch nicht erlaubt. Einzelrichter Reto Steinmann wird deshalb auf Aufforderung von Gottéron und SR-Inspizient Fredy Ineichen gegen den impulsiven Lausannetrainer ein Strafverfahren einleiten.

Mehr als ein zweiter Forfait-Sieg wird für Gottéron dabei kaum herausschauen (wohl eine Busse oder eine Strafversetzung auf die Tribüne), aber dieses Vorgehen zeigt doch, dass auch beim Waadtländerklub die Nerven in diesem Abnützungskampf blank liegen. Laut Assistenztrainer Gary Sheehan wird man in Freiburg mit dem gleichen Team wie am Donnerstag antreten, das heisst: mit den zwei ausländischen Verteidigern Patrick Boileau und Andy Roach. Für den nächstjährigen Gottéronspieler Gerd Zenhäusern liegt der Schlüssel zum Erfolg auch heute in der Defensive. Und hier stellt sich die Frage: Wer vom Goalieduo Mona/Berger behält hinter den löchrigen Abwehren diesmal die besseren Nerven? mi

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