Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neuer Trainer, (fast) die gleichen Ziele

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach Jahren der Enttäuschung mit zahlreichen verlorenen Finals räumte Elfic in der letzten Saison auf ganzer Linie ab. Zum ersten Mal in der Vereinshistorie konnten sich die Freiburgerinnen das Triple mit Meisterschaft, Schweizer Cup und Liga Cup sichern. Und die Zukunft Elfics sieht nicht weniger rosig aus. Vom erfolgreichen Team konnten alle Schweizerinnen gehalten werden, also auch Marielle Giroud und Nancy Fora, die massgeblich zu den Titelgewinnen beigetragen hatten.

Mutationen gab es hingegen auf den Positionen der Ausländerinnen. Mit Britney Jonas und Shawnta Dyer verliessen zwei US-Amerikanerinnen den Club, für sie kamen Samantha Ostarello (USA) sowie Milica Ivanovic (SRB). Geblieben ist die belgische Spielmacherin Noémie Mayombo.

Callewaert setzt auf die Jugend

Der wichtigste Wechsel fand indes auf dem Trainerposten Elfics statt. Mit dem Franzosen Laurent Plassard wurde keine Vertragsverlängerung vollzogen – die drei gewonnen Pokale konnten nicht kaschieren, dass die Chemie zwischen Trainer, Team und Vorstand nicht gestimmt hatte. Neu ist der Belgier Jan Callewaert für die Geschicke der Freiburgerinnen zuständig. Darin inbegriffen ist auch das Ausbildungszen­trum des Clubs. Er sei angetan vom Niveau der jungen Spielerinnen, sagt Callewaert. Anders als noch sein Vorgänger ist der Belgier gewillt, den Nachwuchs konsequent in der NLA einzusetzen. «In meiner Heimat wird sehr schnell auf den Nachwuchs gesetzt.» Die jungen Spielerinnen könnten sich nur entwickeln, wenn sie sich mit den Besten messen. Weil die Internationale Alexia Rol nach ihrer schweren Knieverletzung wohl noch bis Ende Oktober ausfallen wird, stehen sogleich Spielminuten für die jungen Spielerinnen zur Disposition.

Bereit sein, wenn es zählt

Überhaupt ist die Ausgangslage günstig für die Ausbildung des Nachwuchses. Elfic geht auch in dieser Saison als klar favorisiertes Team in die Meisterschaft mit sieben Teams. Der Anspruch des Vereins muss es deshalb sein, das Triple zu verteidigen. «Ich werde dem Team nach und nach eine Identität ein­impfen», sagt Callewaert, der seinen Spielerinnen in der Offensive gewisse Freiheiten lässt. «Hingegen sind die Anweisungen in der Verteidigung klar.» Ziel sei es, dann bereit zu sein, wenn es darauf ankommt – in der zweiten Saisonhälfte.

Mit dem Sieg am vergangenen Samstag im Supercup gegen den wohl grössten Kontrahenten Troistorrents – ohne Ostarello und Yeinny Dihigo Bravo – hat Elfic aber bereits jetzt vielversprechende Ansätze gezeigt. Und dies, obwohl Giroud und Fora während der Vorbereitung aufgrund der EM im 3×3 in Bukarest lange gefehlt hatten. «Die Einstellung des Teams hat mir sehr gefallen», hält Callewaert fest.

Elfic wird übrigens im vierten Jahr in Folge auf dem internationalen Parkett spielen. Anders als zuvor sind die Freiburgerinnen direkt für die Gruppenphase des EuroCups qualifiziert. Die Gegner heissen ab Ende Oktober Landes (FRA), Tarbes (FRA) und Wavre-Sainte-Catherine (BEL).

Saison 2018/19

Kader Elfic Freiburg

Spielerinnen: Nancy Fora (Jg. 97, 174  cm, Pos. 1, 2), Marlène Zimmermann (Jg. 99, 168 cm, Pos. 1,  2), Tiffanie Zali (Jg. 95, 182 cm, Positionen 3, 4), Alyson Perriard (Jg.  97, 173 cm, Pos. 2, 3), Camille Delaquis (Jg. 98, 172  cm, Pos. 2, 3), Alexia Rol (Jg. 89, 178  cm, Pos. 2, 3), Yeinny Dihigo Bravo (Jg. 96, 180 cm, Pos. 4, 5), Marielle Giroud (Jg. 87, 180  cm, Pos. 4, 5), Milica Ivanovic (SRB, Jg. 88, 180 cm, Pos. 2, 3, 4), Eléa Jacquot (Jg. 01, 182 cm, Positionen 3, 4), Noémie Mayombo (BEL, Jg. 91, 170 cm, Pos. 1, 2), Samantha Ostarello (USA, Jg. 91, 188  cm, Pos. 4, 5). Trainer: Jan Callewaert (BEL).

Zuzüge: Ivanovic (Vendée BC/FRA). Ostarello (Rückkehr in den Wettkampf). Abgänge: Britney Jones (USA), Shawnta Dyer (USA), Malak Ezzakraoui.

Mehr zum Thema