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Neuer Versuch

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Neuer Versuch

Schulische Sozialarbeit an der OS Sense

Ab dem neuen Schuljahr soll sich an den vier Sensler OS-Zentren ein Sozialarbeiter um verhaltensauffällige Schüler kümmern. Der OS-Verband arbeitet dabei mit dem kantonalen Projekt «Choice» zusammen.

Vor rund einem Jahr hatte der Gemeindeverband OS Sense beschlossen, eine 50-Prozent-Stelle für «schulische Sozialarbeit» zu schaffen. Damit wollte man die Probleme mit verhaltensauffälligen Jugendlichen, die den Schulbetrieb an den vier OS-Zentren stören, angehen. Der für drei Jahre geplante Versuch wurde nach der Probezeit abgebrochen, da die Zielsetzungen der OS Sense und jene der angestellten Sozialarbeiterin zu stark auseinander drifteten.

Strategien zur Konfliktlösung

Nun startet der OS-Verband einen neuen Versuch. Die neue Stelle für schulische Sozialarbeit wird demnächst ausgeschrieben und soll bis zum Schulbeginn im Herbst besetzt sein, bestätigt Walter Fasel, Präsident des OS-Schulvorstandes. Dieses Mal wird die Stelle für ein 80-Prozent-Pensum ausgeschrieben und der Schulverband arbeitet mit dem Projekt «Choice» zusammen. «Choice» ist vor einigen Jahren als Präventionsprogramm für verhaltensauffällige Jugendliche ins Leben gerufen worden und richtet sich an 12- bis 17-Jährige. Durch gruppendynamische Arbeit, individuelle Beratung und Betreuung sowie Erlebnispädagogik wird den Jugendlichen beigebracht, Strategien zur Konfliktlösung zu entwickeln.

Diese Möglichkeit zur Zusammenarbeit ergab sich relativ kurzfristig und war mit einer Erhöhung des Pensums auf 80 Prozent verbunden. Der OS-Vorstand hat entschieden, die Chance zu nutzen. Hätte man die ordentliche Delegiertenversammlung abgewartet, hätte das Projekt frühestens Anfang des nächsten Jahres gestartet werden können. Wie Walter Fasel ausführt, sind alle Gemeinden über das Vorgehen informiert worden. Die Delegierten werden an der Versammlung Anfang November über das Projekt befinden können. «Wir sind überzeugt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind», erklärt der Präsident des Schulvorstandes.

Finanzierung der
Aula Wünnewil geklärt

An seiner letzten Sitzung hat der Schulvorstand ausserdem folgende Themen behandelt:
l er nahm mit Genugtuung Kenntnis von den ausgezeichneten Resultaten der Schüler des 9. Schuljahres der OS Plaffeien, die im Rahmen der Pisa-Studie als Vergleichsklassen teilgenommen haben. Die Klassen konnten ebenfalls die Glückwünsche der Erziehungsdirektorin entgegennehmen;
l er stimmte dem Antrag der Regionalkommission der OS Wünnewil zu, unter gewissen Bedingungen ab dem Schuljahr 2006/2007 die Verbindung Schmitten-Wünnewil in das Schülertransportnetz aufzunehmen. Damit sollen den Schülern der Gemeinde Schmitten für die drei OS-Zentren Düdingen, Tafers und Wünnewil vergleichbare Transportmöglichkeiten angeboten werden. Gleichzeitig können damit in allen drei Zentren gute Voraussetzungen für vernünftige Klassenbildungen geschaffen werden;
l er nahm Kenntnis vom Programm des Aktionstages vom 8. September 2005 über Verhaltensregeln der Schüler. Er wird als Start für weitere nachhaltige Aktionen lanciert. Mit einem Elternbrief in mehrsprachiger Ausführung sollen auch die Eltern in die Aktion eingebunden werden;
l der Schulvorstand hat dem Antrag des Finanzausschusses über die Baufinanzierung und den Betrieb der Aula der OS Wünnewil zugestimmt. Mit dem Entscheid wird die gleiche Lösung wie für das Podium in Düdingen und die Aula in Tafers zur Anwendung kommen. Damit wird dem Beschluss der Delegiertenversammlung anlässlich der Genehmigung des Um- und Ausbauprojektes für die OS Wünnewil Nachachtung verschafft;
l er nimmt Kenntnis vom Beschluss der Regionalkommission der OS Tafers, auf Ende Schuljahr den Mensabetrieb mangels Interessens und schwacher Benützung zu schliessen. Die Aussichten sind gut, dass für die wenigen Fälle individuelle Lösungen gefunden werden können. im/Comm.

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