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Neuer Wanderweg entlang der Ärgera

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda Ruffieux

Die Arbeiten für den neuen Wanderweg sind letzte Woche vom Wiederholungskurs 2010 der Zivilschutzorganisation Sense-Oberland ausgeführt worden. Die 17 Mann aus den fünf Gemeinden benötigten fünf Tage, um einen Weg durch das Gelände zu bahnen. «Es war nicht immer einfach», erklärt Kommandant Heinrich Rüffieux. «Wir mussten viele Nassflächen überqueren.»

Brücken gebaut

Bei einigen davon handelt es sich um Rinnsale, die im Sommer rasch versickern. Bei anderen um kleinere Bäche. Also mussten die Männer nicht nur kleinere Bäume fällen, Steine aus dem Weg räumen und Äste und Gestrüpp zurückschneiden, sondern auch mehrere Übergänge unterschiedlicher Länge bauen. Zwei dieser Brücken wurden nachhaltig befestigt. Der Weg schlängelt sich durch das Gelände. Ab und zu wurden zum Ausgleich unterschiedlicher Niveaus Tritte gebaut (s. auch Kasten).

Praktischer Einsatz

Um die ideale Wegführung zu erkunden, haben Heinrich Rüffieux und Ammann Hervé Brügger das Gebiet persönlich rekognosziert und dabei einen Weg durch das zum Teil dichte Unterholz gebahnt. Der nächste Schritt für die Umsetzung war der Antrag an das kantonale Zivilschutzamt, den WK in diesem Rahmen durchzuführen.

Wie Heinrich Rüffieux ausführt, wurden vor allem Pioniere aufgeboten, welche mit Geräten wie Motorsägen umgehen können. «Für mich ist so ein praktischer Einsatz besser als eine Ausbildung. Hier lernen sie die gleichen Werkzeuge kennen und können sie gleich einsetzen.» Die Teilnehmer seien sehr motiviert und eifrig an der Arbeit gewesen.

Um das Projekt umzusetzen, mussten die Wegrechte geklärt werden: Das Trassee führt durch Privatbesitz, durch Gebiet der Gemeinde Plasselb und Boden der Burgergemeinde Freiburg. Deren Förster war bei der Festlegung der Wegführung vor Ort. Eine Bedingung war, dass keine grossen Bäume gefällt werden. Eine andere, dass der Weg nicht über die Weiden geführt wird.

Feinerschliessung folgt

Noch ist der neue Wanderweg nicht ganz fertig. Der Einsatz der Zivilschutztruppe diente vor allem der Groberschliessung des Pfades. «Nächstes Jahr kommt die Feinerschliessung», verspricht Heinrich Rüffieux.

Idyllische Plätzchen

Die Wege werden eingekoffert und wo nötig mit Kies bedeckt, um den Benützern mehr Komfort zu bieten. Auch hat er bereits das eine oder andere idyllische Plätzchen gefunden, wo einst eine Ruhebank aufgestellt werden soll.

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