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Neues Angebot für Jugendliche mit Problemen beim Berufseinstieg

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Autor: walter buchs

freiburg Im Zusammenhang mit der Unterstützung der Jugendlichen mit Schwierigkeiten bei der Wahl ihres Berufes haben Grossrat Benoît Rey (CSP, Freiburg) und Grossrätin Nicole Aeby-Egger (CSP, Belfaux) den Staatsrat um Auskunft gebeten. Wie der Staatsrat in der kürzlich veröffentlichten Antwort bestätigt, steht überhaupt nicht zur Diskussion, dass Betreuungsangebot für jugendliche Stellensuchende im Kanton in Frage zu stellen.

Die so genannten Motivationssemester (SeMo), so die Regierung, hätten sich voll bewährt, denn 75 Prozent der jugendlichen Teilnehmer fänden eine Lösung. Das im Frühjahr verabschiedete Ankurbelungsprogramm für die Wirtschaft stelle Betreuungseinrichtungen von Jugendlichen mit Schwierigkeiten Mittel zur Verfügung.

Neues Angebot wird geprüft

Weiter gibt der Staatsrat zu bedenken, dass das System der Motivationssemester vollständig von Bundesgeldern abhängig sei. Diese Mittel seien gekürzt worden und würden noch weiter sinken. Nun sehe Freiburg vor, das Betreuungsangebot auszubauen, indem Vorbildungssemester geschaffen werden. Hiezu sei ein Studienauftrag erteilt worden.

Wie es in der Antwort auf die Anfrage weiter heisst, soll diese Massnahme allen Jugendlichen offen stehen, die Mühe haben, einen Berufsweg zu finden. Im Gegensatz zum Motivationssemester setze die Teilnahme am Vorbildungssemester nicht voraus, dass sich die betreffende Person bei der Arbeitslosenversicherung eingeschrieben hat. Bei Bedarf sei auch eine längere Teilnahme als beim SeMo möglich.

Bestimmte SeMo könnten bei der Einführung des neuen Angebots ihre Struktur anpassen, um als Vorbildungssemester tätig zu sein, so der Staatsrat weiter. Dies würde dann dem Kanton erlauben, weniger von Bundesgeldern abhängig zu sein. Der Kanton rechnet mit 50 Jahresplätzen in Vorbildungssemestern, die ihm rund eine Millionen Franken kosten werden.

Weiter gibt die Regierung bekannt, dass sie anfangs September vom definitiven Bericht der im Mai 2007 eingesetzten kantonalen Kommission für Jugendliche mit beruflichen Eingliederungsschwierigkeiten Kenntnis genommen hat. Sie habe diese Kommission beauftragt, ihre Vorschläge umzusetzen und hiefür einen Plan aufzustellen.

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