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Neues beim Folkloretreffen

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Neues
beim
Folkloretreffen

Das internationale Folkloretreffen hat 2004 mit einem Bruttoverlust von 15 000 Franken abgeschlossen. Kein Grund zur Sorge für die Veranstalter: Angesichts des Spezialprogramms zum 30-Jahr-Jubiläum habe man mit diesem Defizit gerechnet. Das Festival stehe auf einer soliden finanziellen Basis.

Von CAROLE SCHNEUWLY

541 000 Franken hat die Jubiläumsausgabe des Freiburger Folklore-treffens gekostet und 526 000 Franken eingebracht. Die Differenz von 15 000 Franken liege im Rahmen
des Budgets, sagte Finanzchef Michel Waeber am Donnerstag gegen-
über den Medien. Abzüglich des
Gewinns aus dem Jahr 2003, der sich auf 8500 Franken belief, bleibt für 2004 ein Nettoverlust von 6500 Franken.

Das Defizit hatte man bewusst in Kauf genommen, um zum 30. Geburtstag des Festivals ein besonderes Programm zu ermöglichen. So hatte man zehn statt wie üblich acht Gruppen eingeladen und zusätzliche Veranstaltungen organisiert.

40 000 Franken Reserve

Der Hauptgrund für den leichten Verlust ist auf der Einnahmenseite zu suchen: Sowohl die Eintritte zu den zahlungspflichtigen Aufführungen als auch der Getränkeverkauf und die Sponsorengelder waren rückläufig. Die Einnahmen seien immer schwierig zu kalkulieren, weil sie stark vom Wetter abhingen, erklärte Waeber.

Mit den Überschüssen aus guten Jahren hat man deshalb einen Reservefonds geschaffen, in dem sich zurzeit 40 000 Franken befinden. Die Zukunft des Treffens sei damit auf mehrere Jahre gesichert. Das Budget 2005 ist noch in Arbeit, dürfte aber etwas niedriger ausfallen als jenes von 2004.

Ball der Nationen
wird öffentlich

Auch inhaltlich laufen die Vorbereitungen auf das nächste Folkloretreffen auf Hochtouren. «Der Zauber der Begegnung funktioniert immer noch», sagte OK-Präsident Jacques Peiry. Das Erfolgsrezept, eine Mischung aus Spektakel und menschlicher Wärme, soll daher beibehalten werden.

Trotzdem stehen die kommenden Jahre im Zeichen der Innovation.
Einige Neuerungen für 2005 sind
bereits beschlossen. So soll der Ball der Nationen im Anschluss an die Eröffnungsfeier in der Heilig-Kreuz-Halle künftig öffentlich sein. Dadurch sollen die Familien, die am
Familientag Künstler aus den eingeladenen Gruppen beherbergen, die Gelegenheit bekommen, ihre Gäste schon zu Beginn der Woche ken-
nen zu lernen. Weiter will man nach komfortableren und grösseren Unterkünften Ausschau halten. Möglicherweise muss man, so Peiry,
zwar bei der bisherigen Lösung
mit den Zivilschutzanlagen bleiben, könnte aber zusätzliche Anlagen in die Planung einbeziehen. Schliesslich soll ein Förderverein gegründet werden, über den Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik oder Kultur das Folkloretreffen unterstützen können.

Südamerika und Kinder

Was genau die Besucherinnen und Besucher des nächsten Folkloretreffens erwartet, wollten die Verantwortlichen noch nicht verraten. Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden 2005 wieder acht Folkloregruppen mit von der Partie sein. Aus welchen Ländern sie kommen, bleibt vorerst geheim. Jacques Peiry liess aber durchblicken, dass Südamerika «gut vertreten» sein werde und dass man nach dem Erfolg von 2004 gerne wieder eine Kindergruppe dabei haben möchte.

Mindestens das Datum des Folkloretreffens 2005 steht bereits fest: Es wird vom 23. bis zum 28. August stattfinden.

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