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Neues Fahrzeug spurt perfekte Loipen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Mireille Rotzetter

Klirrende Kälte herrscht am Freitagmorgen um 10 Uhr im Fang: Minus 16 Grad zeigt das Thermometer. Paul Jaggi, Alfons Schuwey und Otto Mooser vom Langlaufzentrum Jauntal lassen sich davon nicht abschrecken und präsentieren stolz ihr neues Loipenfahrzeug. Damit können sie den Langläuferinnen und Langläufern, die zahlreich ins Jauntal kommen, perfekte Bedingungen bieten (siehe Kasten).

Lange Saison

Das Jauntal ist als schneesicheres Langlaufgebiet im ganzen Kanton und über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt. «Pro Saison sind die Loipen an rund hundert Tagen offen», sagt Paul Jaggi, Präsident des Langlaufzentrums Jauntal. Die Saison beginnt normalerweise Anfang Dezember und dauert bis Mitte März, was im Vergleich zu anderen Langlaufgebieten sehr lange ist. «Der Schatten kommt uns zugute», sagt Jaggi. Momentan scheint die Sonne während drei Stunden pro Tag ins Jauntal – der Schnee bleibt lange liegen.

Langlauf für jedermann

Nebst der Schneesicherheit sind die Langlaufloipen im Jauntal wegen ihrer Vielfalt beliebt. «Die Strecken sind für Anfänger und für Profis geeignet», sagt der technische Leiter Alfons Schuwey. Der selbst aktive Langläufer führt aus, dass die Loipen mehrheitlich flach seien, dass aber zusätzlich Steigungen an den Hängen in die Routen integriert würden, damit auch Leistungssportler auf ihre Kosten kämen. Die 20 Kilometer langen Sakting- und Klassikloipen führen von Charmey über Im Fang bis nach Jaun. Am Abend werden davon ab Im Fang fünf Kilometer beleuchtet. Das Langlaufzentrum stellt den Sportlerinnen und Sportlern nebst den Loipen einen geheizten Aufenthaltsraum, sanitäre Anlagen, einen Wachsraum und Parkplätze zur Verfügung. «Dies wird sehr geschätzt», sagt Paul Jaggi.

Unbezahlbarer Einsatz

Das Präparieren der Loipen und der Unterhalt des Zentrums erfordern gutes Material, in erster Linie aber sehr viel Einsatz. Jeden Tag kontrolliert Alfons Schuwey die Loipen. Morgens um 8 Uhr telefoniert er dem Chauffeur des Loipenfahrzeuges, Otto Mooser, damit dieser weiss, wo Arbeiten erforderlich sind. Zudem müssen die Fahrzeuge instand gehalten und administrative Arbeiten erledigt werden. Regelmässig finden auf den Loipen auch Wettkämpfe statt, wofür die Routen speziell präpariert werden müssen. Alles wird hauptsächlich von Jaggi, Schuwey und Mooser umgesetzt. Sie arbeiten ehrenamtlich für das als Verein organisierte Langlaufzentrum. «Unser Zeitaufwand ist nicht zu bezahlen», sagt Jaggi. «Aber für den Langlauf und das Jauntal tun wir das gerne.»

Naturparadies

Um 11 Uhr scheinen endlich die ersten Sonnenstrahlen auf die Loipen. Das Thermometer am Langlaufzentrum, das auch anzeigt, bei welchen Temperaturen welcher Skiwachs verwendet werden soll, klettert nicht in die Höhe. Das Jauntal aber wird mit ein bisschen Sonne erst recht zum Naturparadies.

Otto Mooser, Paul Jaggi und Alfons Schuwey (v.l.) mit dem neuen Loipenfahrzeug. Hinten Bertrand Romagnoli von der Raiffeisenbank, welche das Fahrzeug mitsponserte.Bild Vincent Murith

Loipenfahrzeug:Eine Investition in die Zukunft

Das Langlaufzentrum Jauntal hat ein neues Loipenfahrzeug. Dieses kann Skating- und Klassikloipen spuren, wobei die Fräsen für die Skatingspuren einzeln bewegt werden können. «Ausserdem ist die Raupe aus Gummi und nicht aus Alu», erklärt Paul Jaggi, Präsident des Langlaufzentrums Jauntal. So werde das Gelände nicht beschädigt, wenn nur wenig Schnee liege, und man könne problemlos auf der Strasse fahren. Chauffeur Otto Mooser ist vom neuen Fahrzeug begeistert: «Es fühlt sich an wie in einem Flugzeug.» Das Fahrzeug hat einiges gekostet. «Wir haben 180000 Franken bezahlt, ein guter Preis», erklärt Paul Jaggi. Gute Beziehungen und der tiefe Euro seien ihnen zugutegekommen. «Es ist eine Investition in die Zukunft, die Sportler werden anspruchsvoller.» Das Langlaufzentrum wurde finanziell hauptsächlich unterstützt von der Geschäftsstelle Jaun der Raiffeisenbank Ärgera-Galtera und den Gemeinden Jaun, Charmey, Cerniat, Crésuz und Châtel-sur-Montsalvens. Gewerbliche und private Gönner unterstützten das Projekt zusätzlich. mir

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