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Neues Gerät und Gebäude in Riaz

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Ein topmodernes MRI-Gerät und ein Fenster im Untersuchungsraum: Qualität und Komfort für die Patienten in Riaz.Bild Aldo Ellena

Neues Gerät und Gebäude in Riaz

Autor: Nicole Jegerlehner

Nun müssen die Patientinnen und Patienten des Spitals Riaz nicht mehr mit der Ambulanz ins Kantonsspital Freiburg gebracht werden, wenn sie mittels Magnetresonanztomografie (MRI) untersucht werden sollen: Der Standort Riaz hat jetzt selber ein solches Gerät – und auch gleich ein neues Gebäude, um das 1,5 Millionen Franken teure Gerät zu beherbergen.

Fenster in den Räumen

Die ersten Patientinnen und Patienten wurden bereits mit dem neuen Gerät untersucht. Und laut Suzanne Horlacher, Leiterin Radiologie, fühlen sie sich im neuen Gebäude wohl: «Wir haben nun Fenster in den Untersuchungsräumen, was ein angenehmeres Gefühl vermittelt als vorher.»

Auch die Mediziner sind zufrieden: «Die Magnetresonanztomografie fehlte in Riaz – nun können wir verfeinerte Diagnosen abgeben», sagte Gert Bodendörfer, Chefarzt Radiologie, gestern vor den Medien. Ein Spitalstandort brauche solche modernste Geräte, um attraktiv zu sein. Bodendörfer hofft auch, nun einfacher Radiologen zu finden. «Dieser Markt ist in der Schweiz ausgedörrt wie die Wüste Gobi.» Darum konnte bisher noch kein zusätzlicher Radiologe angestellt werden. «Aber wir sind guter Hoffnung.»

Mit dem neuen Gerät gibts auch mehr Arbeit – Arbeit, die bisher am Standort Freiburg erledigt wurde. «Dieser Apparat gibt Riaz mehr Gewicht und entlastet gleichzeitig Freiburg», sagte Staatsrätin Anne-Claude Demierre (SP). In Riaz werden insgesamt fünf neue Stellen geschaffen – vom Radiologiearzt bis zu Angestellten vom technischen Dienst.

Das neue Gebäude

Das neue, 3,8 Millionen Franken teure Gebäude für die medizinische Bildgebung verbindet das Hauptgebäude mit der Notfallstation. Es beherbergt auch modernste Geräte für die Computertomografie, Radioskopie, Mammografie und für Ultraschall.

Tag der offenen Tür im neuen Radiologie-Gebäude des Spitals Riaz: Sa., 5. Nov., 10 bis 15 Uhr (letzter Eintritt). Start der Besichtigung beim Haupteingang.

Definition

Magnetfelder und Röntgenstrahlen

DieMagnetresonanztomografie (MRI) basiert auf Magnetfeldern und nutzt die physikalischen Eigenschaften des Wassers. MRI bietet hochauflösende, dreidimensionale Bilder in allen Raum- und Schnittebenen. DieComputertomografie realisiert diverse Röntgenaufnahmen in einer Röntgenröhre; dabei entstehen Schnittbilder, woraus wiederum dreidimensionale Bilder erarbeitet werden. Bei derRadioskopie werden mit Röntgenstrahlen dynamische Bilder – wie Filme – geschaffen. njb

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