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Neues Label wirbt für das Senseland

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Der Sensebezirk verdient es, als Destination für Urlauber, als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen, als Quelle kultureller Besonderheiten und innovativer Ideen besser bekannt zu werden. Diese Meinung vertritt der Verein «Marke Senseland», der vor kurzem gegründet worden ist. Unser Ziel ist es, all jene Dinge besser sichtbar zu machen, die den Sensler und die ganze Region ausmachen», sagt Vereins­präsident Rudolf J. Merkle, Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Freiburg. Er hatte die Idee, den Sensbezirk und seine Eigenheiten besser zu vermarkten, vor etwa zwei Jahren zusammen mit dem Sensler Autor Christian Schmutz entwickelt. Eine heute siebenköpfige Projektgruppe hat sie zur Reife gebracht.

Zu wenig laut

Um dieses Ziel zu erreichen, lanciert der Verein das Label «seisler.swiss». Es soll dazu beitragen, dass die Sensler Trümpfe zum einen innerhalb des Bezirks besser bewusst gemacht werden. Zum anderen soll das Label die Sensler Leistungen auch im Welschland und ausserhalb des Kantons bekannter machen. Der Verein stelle keineswegs in Abruf, dass im Sensebezirk bisher etwa in Sachen Tourismus oder Wirtschaftsförderung bereits viel geleistet worden ist, betont der Vereinspräsident auf die Frage nach der Notwendigkeit für diese Initiative. «Doch sind wir Sensler keine ‹Plagöörini›. Wir tun einiges, engagieren uns und haben viele gute Ideen. Aber all das geht oft nicht raus. Die Sensler sind wohl zu wenig laut und zu wenig kommunikativ; das ist auch eine Frage der Mentalität.» Die Bodenständigkeit und Zurückgezogenheit mache den Sensler aus, genauso der unverwechselbare Dialekt.

Für das Label können sich Privatpersonen, Unternehmen, Kulturschaffende und innovative Köpfe aller Art bewerben. Ein Kriterium beim Entscheid, ob das Label dem Kandidaten zugesprochen werde oder nicht, sei zum Beispiel, dass dieser «Seislerness» im positiven Sinn darstelle und bestimmte Werte erfüllen müsse.

Eine Plattform für Akteure

Der Verein will Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft und Politik zu Botschaftern des Senselandes ernennen und mit ihnen zusammen das Label weitertragen. Die ersten von ihnen sollen an einem Kick-off-Anlass vorgestellt werden. Vorgesehen ist auch, dass der Verein Preise für besonderes Engagement für die Region und ihre Wertschöpfung vergibt. «Wir wollen nichts Neues schaffen, sondern gezielt mit den bestehenden Akteuren zusammenarbeiten», so Rudolf J. Merkle. Deshalb sei auch eine Zusammenarbeit mit dem Label «Freiburger Produkte» geplant. «Wir sehen uns eher als Plattform, auch um die Identität der Sensler zu stärken.» Weitere Ideen des Vereins sind, junge Leute zusammenzubringen und positive Beispiele für die Region vorzustellen. «Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, in den Bezirk zu kommen, hier etwas zu konsumieren oder einzukaufen, mit uns ins Gespräch zu kommen und einfach genauer hinzuschauen», führte er aus. Auf diese Weise werde die Region gestärkt und sie könne sich besser gegenüber dem Kanton und benachbarten bernischen Gebieten behaupten.

Mitglied im Trägerverein «Marke Senseland» kann jeder werden, der sich für die Sache interessiert. Bereits jetzt lanciert der Verein den Verkauf von Klebern mit verschiedenen Aufschriften, zum Beispiel «I bü Seisler.swiss» oder eben «Kinner Plagöörini».

Weitere Infos: www.seisler.swiss. Kick-off-Anlass: Mo., 29. April, 18 Uhr, Hotel Taverna, Tafers.

Terroir Fribourg

Bereits ein Label für Freiburger Produkte

Im Kanton Freiburg gibt es bereits ein Label, das teilweise in ähnliche Richtung geht wie «seisler.swiss»: jenes der Vereinigung zur Förderung der Produkte aus dem Freiburgerland («Terroir Fribourg»). Diese vor 20 Jahren gegründete Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, geeignete Massnahmen für die Förderung von Qualitätsprodukten der Freiburger Landwirtschaft zu koordinieren und zu unter­stützen.

Pierre-Alain Bapst, Direktor der Vereinigung, sieht im neuen Label «seisler.swiss» keine Konkurrenz, da das Sensler Label eine andere Kategorie sei, ein Label, das sich neben den Lebensmitteln auch auf Kultur und Wirtschaft beziehe. «Die beiden Labels können sich gegenseitig unterstützen, vor allem innerhalb des Kantons.» Zwischen dem neuen Sensler Verein und der Vereinigung Terroir Freiburg habe es bereits Gespräche gegeben. «Ich kann verstehen, dass der Verein die Marke Sense stärker machen will, da jede Region ihre Eigenheit hat.» Leicht sei es aber nicht, ein neues Label bekannt zu machen und zu positionieren, weiss Pierre-Alain Bapst aus eigener Erfahrung. Terroir Freiburg haben mit Plakaten in Läden, an Ausstellungen wie dem Salon Goûts et Terroirs viel erreicht.

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