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Neues Pfadiheim für Düdingen

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«Wir brauchen ein realistisches, kein Fantasieprojekt», sagt Christoph Jungo alias «Jerry». Er ist Projektleiter für den Umbau des alten Schützenhauses in Düdingen zu einem neuen Pfadiheim. Die Pfadi Düdingen ist nun nämlich im Schützenhaus ansässig und hat nach sieben langen Jahren nun endlich wieder ein eigenes Heim, das sie nun umbauen möchte.

Die Jugendorganisation ist glücklich, dass sie wieder ein Zuhause hat. Seit das alte Pfadiheim am Obermattweg im August 2010 abgerissen wurde, war die Pfadi Düdingen vorübergehend heimatlos. Zwischenzeitlich hatte sie Pläne, in der Nähe der Tennishalle ein Heim zu erstellen. Es hatte auch schon einen Namen: «Chlempa». Das Grundstück liegt jedoch in der Landwirtschaftszone und eine Umzonung wurde nicht genehmigt. Darum konnte die Pfadi dort nichts bauen.

Baufälliges Gebäude

Jetzt sind die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im ehemaligen Schützenhaus untergebracht. Das Baugesuch für den Umbau des Gebäudes soll bis Ende Jahr eingereicht werden. Sobald die Baubewilligung erteilt wird, soll möglichst in der zweiten Jahreshälfte 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden. «Die Gemeinde steht hinter uns», sagt Jungo – dies unter anderem, weil das Schützenhaus nicht mehr viel genutzt wurde und baufällig ist. Ausserdem soll es sinnvoll genutzt werden. «Es gibt viele Ideen, wie das Haus umgebaut werden soll», meint Jungo. Robert Schafer, Mitglied der Altpfadfindervereinigung (APV) mit Pfadinamen «Snuggle», fügt zum Thema Gebäude hinzu: «Das Schützenhaus ist einfach zu erreichen. Der Wald ist ganz in der Nähe.»

Rund eine Million Franken

Die Pfadfinder können das Grundstück der Gemeinde während 50 Jahren kostenlos nutzen. Die Gesamtkosten des Umbaus belaufen sich auf rund eine Million Franken. Die Pfadfinder erhalten von der Gemeinde ein Darlehen von 100 000 Franken. Weitere 100 000 Franken stiftet die APV, die auch Eigentümerin des Hauses ist.

Die katholische und die reformierte Kirche hatten in der Vergangenheit finanzielle Zusagen für das «Chlempa»-Projekt gemacht. Die Pfadi hofft, dass sie auch das neue Projekt unterstützen werden. Insgesamt sind schon zirka 250 000 Franken zusammengekommen. «Man muss nicht nur Geld überweisen, man kann zum Beispiel auch helfen, das Haus anzumalen», sagt Abteilungsleiter Philippe Ayer.

Die Pfadi ist zuversichtlich, dass sie das Projekt umsetzen kann. Sie ist optimistisch, dass sie dafür die Bevölkerung gewinnen kann, denn die Jugendorganisation blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Es gibt noch viel zu tun, bis das neue Pfadiheim eingeweiht werden kann, so die Verantwortlichen. Doch die Pfadi Düdingen sei (allzeit!) bereit, auch diese Herausforderung anzunehmen. ­

«Es gibt viele Ideen, wie das Haus umgebaut werden soll.»

Christoph Jungo

Projektleiter Umbau Pfadiheim

Zahlen und Fakten

Seit 2005 kein «Schützenhaus» mehr

• Die Schützen benutzen ihr Schützenhaus seit 2005 nicht mehr.

• Das Schützenhaus ist der Pfadi Düdingen für 50 Jahre von der Gemeinde Düdingen zur freien Verfügung gestellt worden.

• Das neue Pfadiheim ist seit Juli 2017 Eigentum der Altpfad­findervereinigung Düdingen.

• Das gesamte Projekt wird ungefähr eine Million Franken kosten.

• Circa 250 000 Franken sind schon im Vorfeld zusammengekommen.

• Die Pfadi Düdingen hofft auf weitere Unterstützung von Institutionen wie Kirchen und Stiftungen.

• Die Pfadibewegung wurde 1907 von Lord Robert Baden-Powell gegründet.

• Schweizweit gibt es 45 615 Pfadi-Mitglieder. Auf der ganzen Welt machen über 41 Millionen Kinder mit.

Klasse 1G, OS Düdingen.

 

 

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