Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neues Pflegekonzept soll den Lebensraum seltener Tierarten aufwerten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Das Gebiet auf der rechten Seite der Saane unmittelbar unterhalb der Staumauer Schiffenen ist nicht unbedeutend: Es ist im Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung aufgeführt. Ein neu ausgearbeitetes Pflegekonzept soll helfen, die aussergewöhnlich grosse Vielfalt an Lebensräumen in dieser Zone aufrechtzuerhalten.

Wie die kantonale Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion am Mittwoch mitteilte, ist das Konzept vom Büro für Natur- und Landschaftsschutz in Zusammenarbeit mit dem Grundeigentümer, der Groupe E, und der Armee als Nutzerin des Gebietes erarbeitet worden. «Das Gebiet ist vor dem Bau der Staumauer von Schiffenen regelmässig überschwemmt worden», erklärt Jacques Studer, dessen Ökobüro mit der Umsetzung des Konzeptes betraut wurde. Dadurch sei dieser dynamische Lebensraum entstanden, der von den verschiedensten Arten besiedelt wurde.

Nach dem Bau der Staumauer konnten grosse Bäume wie Weiden oder Föhren Fuss fassen. «Sie haben den Lebensraum der Tiere beschattet und ihnen das Wasser entzogen», so Studer. Das Pflegekonzept soll dem Verlust dieser wertvollen Lebensräume mit ihren Arten entgegenwirken.

Laubfrosch lebt dort

Sieben Amphibienarten sind in diesem Gebiet von rund zwei Hektaren gemäss Mitteilung nachgewiesen, darunter der Laubfrosch und die Gelbbauchunke. «Ein wahrer Hot Spot für die Biodiversität», schreibt das Büro für Natur- und Landschaftsschutz (siehe Kasten). Bei der Erhaltung und Aufwertung des Lebensraumes geht es nun darum, die durch den Bau der Staumauer verlorene Dynamik des Hochwassers wieder herzustellen. «Wir werden den Lebensraum regelmässig putzen», erläutert Jacques Studer. Dies beinhalte u. a. ein selektives Zurückschneiden der Bäume («keinen Kahlschlag»). Es werden auch kleine Tümpel oder Pfützen eingerichtet, die den Gelbbauchunken als Laichgewässer dienen. Die Pflegearbeiten werden in den kommenden Jahren in Zusammenarbeit mit der Groupe E und dem Militär fortgesetzt.

Mehr zum Thema