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Neues Polizeireglement gegen den Lärm

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Seit der Fusion der Gemeinden Misery, Courtion, Cornillens sowie Cormérod im Jahr 1997 ist die Einwohnerzahl stetig gewachsen, bis auf 1955 Einwohner bei der letzten Zählung Ende 2017. «Vor diesem Hintergrund können wir uns über wachsende Steuereinnahmen freuen», berichtete Syndic Jean-­Pierre Martinetti an der Gemeindeversammlung vom Montagabend den 30 anwesenden Stimmberechtigten.

Über die Herausforderungen, die quasi die andere Medaillenseite dieses Bevölkerungswachstums darstellen, sprach Gemeinderat Jean-Yves Garreau, als er zur Präsentation des gemeindeeigenen Polizeireglements als wichtigstem Traktandum des Abends schritt: «Wir haben vermehrt mit Falschparkern und Sachschäden durch Vandalismus zu kämpfen.» Am stärksten ins Gewicht falle für die Bevölkerung aber die zunehmende Lärmbelastung. «Die Bürgerinnen und Bürger möchten am Feierabend in Ruhe entspannen können, da reagieren sie besonders empfindlich auf Lärm», so Garreau.

Um diese Themen anzugehen, hat die Gemeinde entschieden, diverse bereits bestehende Regelungen zu sammeln und im Polizeireglement aufzuführen. Hinzu kamen neue Artikel, etwa zum privaten Drohneneinsatz. «Wir gehören meines Wissens zu den ersten Gemeinden des Kantons, die den Einsatz von Drohnen auf ihrem Gebiet regeln», so Garreau gegenüber den FN. Das neue Reglement, das den Gemeindepolizisten eine Bussgewalt zwischen 20 und 1000 Franken zuspricht, nahm die Versammlung einstimmig an.

Ebenso genehmigt – jedoch mit einer Enthaltung – wurde die Jahresrechnung 2017, die bei einem Aufwand von rund 7,9 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 7387 Franken schliesst – dies nach freien Abschreibungen von 875 000 Franken.

Die Heizung des Gemeindezentrums, inklusive Turnhalle, muss demnächst ersetzt werden. An der Gemeindeversammlung sprachen die anwesenden Stimmbürger einen Kredit von 270 000 Franken. Der Betrieb der Pelletheizung soll jährlich rund 49 000 Franken kosten.

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