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Neues Reglement verhindert den totalen Düdinger Triumph

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Autor: Matthias fasel

Auf dieses Jahr hin wurden die Spielregeln des Freiburger Sportpreises geändert. Die Stimmen des Publikums zählen nur noch zu 60 Prozent. Neu zählen allerdings auch die Stimmen der Sportkommission 40 Prozent. Pech für die Düdinger Handbikerin Ursula Schwaller. Die 32-Jährige hat mit 3105 Stimmen vom Publikum den grössten Zuspruch erhalten, knapp vor Didier Moret (3016) und relativ klar vor Julien Sprunger (2564).

Ganz anders sieht das Resultat der Kommission aus, die mehrheitlich aus Journalisten zusammengesetzt ist. Diese wählte Nathalie Brugger auf Platz 1, vor Julien Sprunger und Didier Moret. In der Mischrechnung bedeutete dies unter dem Strich, dass der Skitouren-Wettkämpfer Didier Moret mit 25,5 Prozent der Stimmen Freiburger Sportler des Jahres 2008 ist. Auf Platz 2 landete Eishockey-Profi Julien Sprunger (24 Prozent), Schwaller wurde mit 23,6 Prozente am Ende immerhin Dritte. Abgeschlagen hingegen waren die Seglerin Nathalie Brugger (17,7) und Fussballer Marco Schneuwly (9,3 Prozent).

Sieger der Patrouille des Glaciers

Bei all den Zahlen sollte natürlich die hervorragende Leistung von Didier Moret nicht vergessen werden. Der 33-Jährige Greyerzer darf auf ein aussergewöhnlich erfolgreiches Jahr zurückblicken. Moret hat dieses Jahr zusammen mit Florent Troillet und Alexander Hug die legendäre und knallharte Patrouille des Glaciers gewonnen. «Das war der schönste Moment des Jahres für mich. Als wir die Ziellinie überschritten, durchdrangen mich unglaubliche Emotionen.» Zudem wurde der Greyerzer aus Sâles, der ein Sportgeschäft führt, mit der Staffel Vize-Weltmeister.

Düdinger mit Auszeichnungen überhäuft

Wie vor zwei Jahren musste sich der junge Gottéron-Stürmer Julien Sprunger wiederum knapp geschlagen gaben. Per Telefon direkt aus der Slowakei zugeschaltet, wo er momentan mit der Schweizer Eishockey-Nati weilt, bedankte sich der Topskorer der Drachen trotzdem für seine Nomination und gratulierte dem Sieger.

Die übrigen Kategorien waren weitgehend in Düdinger Hand. Der 61-jährige Hubert Pauchard erhielt für seine Verdienste in der Leichtathletik sowohl den Einzelverdienstpreis der Sportjournalisten als auch von Staatsrätin Isabelle Chassot den mit 5000 Franken dotierten Sportpreis des Kantons Freiburg. Unter anderem hat er als Betreuer der Leichtathleten an den vier letzten Paralympics teilgenommen.

Den Kollektiv-Preis erhielt das Frauenteam von Volley Düdingen, das letzte Saison den Aufstieg in die NLA geschafft hatte. Die Nachwuchs-Förderpreise gingen an Eiskunstläuferin Virgine Clerc und den Taferser Schützen Pascal Lorétan.

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