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«Neues Verhältnis zum Tier ist notwendig»

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Autor: Anton Jungo

BrünisriedWohl an die 1000 Personen haben am Sonntag an der Antoniusfeier in der Buchenkapelle bei Brünisried teilgenommen. Viele Gottesdienstbesucher führten zur Feier des Schutzpatrons der Haustiere ihre Pferde und Hunde mit. Das frühlingshafte Wetter lud geradezu dazu ein, sich an der Schöpfung Gottes zu freuen und sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen.

Im äusserst persönlich gestalteten Gottesdienst gab Kapuzinerpater Anton Rotzetter, Mitbegründer des Lehrstuhls für die Theologie des Tieres in Münster in Westfalen (D), der ganzen Schöpfung eine Stimme.

Versöhntes Verhältnis zum Tier

Anton Rotzetter schilderte den heiligen Antonius von Ägypten als den ersten Heiligen, von dem man gemäss Überlieferung weiss, dass er ein versöhntes Verhältnis zu den Tieren hatte. Nicht umsonst wird der hl. Antonius deshalb sehr oft mit einem Schwein als Begleiter dargestellt und im Volksmund «Säulitoni» genannt.

Der Prediger ist überzeugt, dass die Welt nur eine Zukunft hat, wenn die Menschen ein neues Verhältnis zum Tier schaffen. «Der heutige Mensch will immer mehr, und er giert so sehr nach immer mehr, dass er seinen eigenen Untergang provoziert», führte Anton Rotzetter aus und wies auf den neuesten Dioxinskandal in Deutschland hin, wo Tiere bei der Produktion von Lebensmitteln missbraucht worden sind.

Ein eigenes Wesen

«Tiere haben die gleiche Herkunft wie der Mensch. Gott hat sie geschaffen und ihnen Leben eingehaucht», zitierte er den biblischen Schöpfungsbericht. «Tiere sind nicht dazu da, um unserem Konsum zu dienen», führte er aus. «Das Tier hat ein eigenes Wesen. Es hilft dem Menschen, die Einsamkeit zu überwinden.»

Er forderte die Gottesdienstbesucher auf, ein neues Verhältnis zum Tier zu finden und so einen Beitrag zur Erhaltung und Rettung der Schöpfung zu leisten. Zum Schluss des Gottesdienstes erteilte der Kapuzinerpater den anwesenden Tieren – noch vor den auf den Gifferstee wartenden Menschen – den Segen.

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