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Neues Zuhause für das Atelier Creahm

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carole Schneuwly

Grosse, helle Räume, individuelle Arbeitsplätze, eine Küche und sogar ein eigener Garten: Das Atelier Creahm hat im Jugendhaus der Pfarrei Villars-sur-Glâne ein ideales Zuhause gefunden. Im vergangenen Frühling ist das Atelier, in dem geistig behinderte Menschen kreativ tätig sein können, vom Espace Boxal in Freiburg nach Villars-sur-Glâne gezogen.

Neugierige Passanten

Gisèle Poncet, eine der beiden Atelierleiterinnen, ist vom neuen Lokal begeistert: Die Erfahrungen im ersten halben Jahr seien durchwegs positiv. Die neuen Räume regten die Kreativität an, und der direkt zugängliche Garten sei ein grosses Plus und besonders in der warmen Jahreszeit gerne genutzt worden. «Zudem beschert uns der Standort am Chemin des Ecoles mehr spontanen Besuch. Regelmässig schauen Passanten herein, die neugierig geworden sind.»

Am Samstag, dem 21. November, haben alle Neugierigen ganz offiziell die Möglichkeit für einen Besuch. Am Tag der offenen Tür (siehe Kasten) können sie nicht nur die Räume des Ateliers Creahm im Erdgeschoss besichtigen, sondern auch jene der Pfadi Villars-sur-Glâne im ersten Stock.

Spontan und originell

Das Atelier Creahm steht geistig behinderten Künstlerinnen und Künstlern an drei Tagen pro Woche offen. Heute sind es 18 Personen, die das Angebot nutzen und ein-, zwei- oder sogar dreimal wöchentlich im Atelier an ihren Werken arbeiten. «Die Arbeiten zeichnen sich durch ihre Spontaneität, ihre Themenvielfalt und ihre Originalität aus», so Gisèle Poncet. Ihre Aufgabe als Animatorin bestehe nebst der Betreuung und Beratung der Kunstschaffenden im Atelier vor allem darin, diese Werke in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, etwa, indem sie Ausstellungen organisiere oder den Kontakt mit interessierten Institutionen pflege. «Das sind Aufgaben, welche die behinderten Menschen nicht selber wahrnehmen können.»

Creahm Freiburg wurde 1998 nach dem Vorbild der gleichnamigen Institution im belgischen Lüttich gegründet. Die Abkürzung steht für «Créativité et handicap mental» (Kreativität und geistige Behinderung); die Zielsetzung ist ausdrücklich künstlerisch, nicht sozial. Das Jahresbudget von gut 100 000 Franken wird gedeckt durch Mitgliederbeiträge, Spenden, die Loterie romande und einen Teil des Ertrags aus dem Werkverkauf.

Weitere Informationen: www.creahm.ch.

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