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Neun Rinder fälschlicherweise wegen Tuberkuloseverdacht getötet

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Die Rindertuberkulose ist im Kanton Freiburg so gut wie ausgelöscht. Aber der hartnäckige Kampf der vergangenen fünf Monate hat auch Kollateralschäden verursacht. Neun Rinder eines Betriebes im Châtelard sind im März fälschlicherweise getötet worden. Kantonstierarzt Grégoire Seitert bestätigt diese Information der Tageszeitung «La Liberté». Der Besitzer der Tiere sei für den Verlust ordnungsgemäss entschädigt worden, und die Angelegenheit sei zur Zufriedenheit beider Parteien geregelt worden, präzisiert er.

Keine Zweitanalyse

Gemäss Grégoire Seitert liegt der Grund für den Fehler bei einer falschen Interpretation der Analysen, die an den Rindern vorgenommen worden waren. Im Kampf gegen Tierseuchen gibt es keine «B-Probe», keine Zweitanalyse. Die Tiere, die beim ersten Test Tuberkulose-positiv gewertet werden, werden getötet. Im Fall der Herde im Châtelard wurden 13 Rinder als Träger der Krankheit deklariert, obwohl nur vier von ihnen es tatsächlich waren. Der Kantonstierarzt hält fest, dass er den Irrtum bemerkt habe und deshalb die Tötung der anderen Tiere des Betriebes habe stoppen können. Ausserdem habe er von diesem Zeitpunkt an alle Analysen persönlich überprüft.

Sanierung gelungen

Fünf Monate nach dem ersten Tuberkulose-Fall ist die Sanierung des Viehbestandes im Kanton fast beendet. «Es ist ein Sieg, den wir zusammen mit den Landwirten, den Tierärzten und der Milchindustrie erreicht haben», freut sich Grégoire Seitert. Nur bei vier Betrieben laufen die Untersuchungen noch. Die Resultate dieser Analysen werden in den nächsten Wochen erwartet.

186 Rinder getötet

Insgesamt wurden 6000 Kühe getestet. Davon waren 186Tuberkulose-positiv und musstenals Folge davon getötet werden. Die Besitzer wurden alle durch die kantonale Viehversicherungsanstalt entschädigt. bearbeitet von mir/FN

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