Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Neun Sportarten küren gleichzeitig ihre Europameister

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Zum zweiten Mal nach 2018 finden ab Donnerstag bis am übernächsten Sonntag in München die European Championships statt. Das Schweizer Team ist vielversprechend aufgestellt.

Bei der Premiere vor vier Jahren in Glasgow kürten sechs Sportarten gleichzeitig ihre Europameister, parallel dazu fanden in Berlin die kontinentalen Titelkämpfe in der Leichtathletik statt. Nun ist München der einzige Austragungsort und der Event wurde auf neun Sportarten ausgebaut – der Radsport umfasst die Disziplinen Mountainbike, BMX, Strasse und Bahn.

Im Vergleich zu Glasgow neu dabei sind Beachvolleyball, Sportklettern, Tischtennis und Kanu (Regatta). Insgesamt werden 177 Medaillensätze vergeben, wobei rund 4700 Athletinnen und Athleten antreten. Diesmal kein Teil der Multi-EM sind Golf sowie die Schwimmer, die während dem gleichen Zeitraum in Rom um EM-Medaillen kämpfen.

Mit der Multisport-EM werden Randsportarten aufgewertet, und genau das ist das Ziel, nach dem Motto: «Das Ganze ist grösser als die Summe der Teile.» Der Schauplatz München passt insofern perfekt, als es genau 50 Jahre her ist, dass dort die Olympischen Spiele über die Bühne gingen. Diese wurden überschattet von einem Anschlag der palästinensischen Terrororganisation «Schwarzer September» auf die israelische Mannschaft. Diesmal soll es ein rundum fröhliches Fest mit einem attraktiven Rahmenprogramm geben. Hauptveranstaltungsort des Anlasses ist der Olympiapark.

Kambundji mit drei Medaillenchancen

Das Schweizer Team reist mit diversen Medaillenhoffnungen nach Süddeutschland. Einer der grössten Trümpfe ist die Leichtathletin Mujinga Kambundji, die gleich mit drei Podestplätzen (100 m, 200 m, Staffel) liebäugeln darf. In den beiden Einzeldisziplinen war von den Europäerinnen in diesem Jahr einzig die Britin Dina Asher-Smith schneller. Überhaupt ist Swiss Athletics in München sehr gut aufgestellt. Weiter zu erwähnen ist allen voran Mehrkämpfer Simon Ehammer, der im Juli an der WM in Eugene Bronze im Weitsprung gewonnen hat und diesmal im Zehnkampf an den Start geht. Mit Pascal Mancini (100 m, 4×100-m-Staffel), Charles Devantay (4×400-m-Staffel) und Audrey Werro (800 m) ist auch ein Trio aus dem Kanton Freiburg bei den Leichtathletik-Wettkämpfen mit dabei.

Medaillen dürfte es auch im Mountainbike geben. Bei den Frauen sind unter anderen Jolanda Neff, Sina Frei und Linda Indergand gemeldet, also jenes Trio, das vor einem Jahr an den Olympischen Spielen in Tokio mit dem Gewinn sämtlicher drei Medaillen im Cross-Country Historisches schaffte. Bei den Männern fehlt von den Cracks einzig Nino Schurter. Der Olympia-Zweite Mathias Flückiger hat sich hingegen doch noch für einen EM-Start entschieden. Als Titelverteidiger tritt Lars Forster an. Der 29-jährige St. Galler siegte vor einem Jahr in Novi Sad, nachdem er schon 2018 bei der Premiere der European Championships triumphiert hatte.

Diverse weitere Schweizer Titelverteidiger

Auch Stefan Küng und Marlen Reusser im Rad-Zeitfahren, der Sportkletterer Sascha Lehmann in der Disziplin Lead, die Beachvolleyballerinnen Nina Brunner/Tanja Hüberli, die Triathletin Julie Derron sowie die Olympia-Dritte Nikita Ducarroz im BMX-Freestyle gehen als Titelverteidiger an den Start.

Die Schweizer Ruderer kehrten letztmals 2012 von den jährlich stattfindenden Europameisterschaften ohne Podestplatz nach Hause. Die grössten Hoffnungsträger sind die Skifferin Jeannine Gmelin sowie der Leichtgewichts-Doppelzweier Raphaël Ahumada/Jan Schäuble. Die Schweiz ist in München in sämtlichen Sportarten vertreten.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema