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Neuzugänge und Entdeckungen

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Rund 1000 Objekte sind in der Dauerausstellung des Museums für Kunst und Geschichte Freiburg ausgestellt. Die Sammlung des Museums ist aber ungleich grösser: Sie umfasst etwa 44 000 Objekte, die aktuell an 30 verschiedenen Standorten untergebracht sind. Diese Sammlung beschäftigt die Museumsleitung derzeit besonders, wie Direktorin Verena Villiger am Dienstag anlässlich des traditionellen Dreikönigs-Treffens mit den Medien sagte.

Beschäftigt mit dem Depot

Schon jetzt laufen nämlich die Vorarbeiten für die Zusammenführung der Sammlung im künftigen Zentraldepot an der Daillettes-Strasse. Dieses wird derzeit umgebaut. Der Umzug dürfte im Herbst beginnen; 2016 sollte das Depot vollständig betriebsbereit sein (die FN berichteten). «Dieser Umzug ist eine grosse Aufgabe für das Museum», so Verena Villiger. Darum werde es 2015 und 2016 weniger Sonderausstellungen geben als gewohnt. Trotzdem dürfe das Publikum mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm rechnen.

Dazu gehört die Ausstellung «Quoi de neuf?», die wichtigste Sonderausstellung des Jahres, die im November eröffnet wird. Auch sie befasst sich mit der Sammlung des Museums, speziell mit Ankäufen, Schenkungen und Entdeckungen. «Wir zeigen Neuzugänge der letzten Jahre sowie Objekte, die wir bei der 2013 abgeschlossenen Inventarisierung entdeckt oder wiederentdeckt haben», so Konservator Stephan Gasser. Zu den Ankäufen gehören zum Beispiel spätmittelalterliche Skulpturen der Heiligen Michael und Georg aus dem Atelier von Hans Roditzer oder das Gemälde der Heiligen Familie von Hans Fries, welches das Museum 2014 erstanden hat. Eine ganz neue Anschaffung ist ein Miniaturporträt des Freiburger Pädagogen Pater Girard aus der Zeit um 1800. Die Untersuchungen dazu hätten gerade erst begonnen, sagt Verena Villiger. So sei momentan nicht bekannt, wer das Porträt geschaffen habe.

Weiter wird etwa auch deraltägyptische Kindersarkophagzu sehen sein, der im Zuge der Inventarisierung zum Vorschein kam. Schliesslich werden wenig bekannte, aber historisch bedeutsame Objekte wie Steinmetz-Werkzeug aus dem frühen 15. Jahrhundert ausgestellt. «Wir wollen die ganze Breite der Sammlung zeigen», so Stephan Gasser.

 Guy Oberson und Niki

Zwei weitere Sonderausstellungen öffnen bereits im Frühling ihre Tore: Ab dem 30. April sind im Museum Werke des Freiburger Kunstmalers Guy Oberson zu sehen, während der Espace Jean Tinguely–Niki de Saint Phalle ab dem 1. März eine Schau über Niki de Saint Phalles architektonische Arbeiten zeigt.

Führungen: Heiligenfiguren im Fokus

D as Museum hat am Dienstag auch eine neue Reihe kommentierter Führungen vorgestellt, die ab 2015 an drei Sonntagen im Jahr stattfinden. Dabei werden Direktorin Verena Villiger, Vizedirektorin Caroline Schuster Cordone und Konservator Stephan Gasser ausgewählte Heilige vorstellen. Dieses Jahr kommen die heilige Barbara (8. März), die heilige Anna (3. Mai) und der heilige Theodul (22. November) zum Zug. cs

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