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Nicht auf Kosten der Qualität sparen

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Nicht auf Kosten der Qualität sparen

Vereinigung der Institutionen für Behinderte und Gefährdete

Im Verbund zeigen sich die rund 60 spezialisierten Institutionen für Behinderte mit Sparmassnahmen einverstanden, jedoch nicht zu Lasten der Lebensqualität der Betreuten.

ANTJE BURRI-ESCHER

Die Beitragskürzungen des Bundes haben dem Kanton Freiburg eine Lücke von 5,9 Millionen Franken in der Finanzierung von Werkstätten und Heimen für erwachsene Menschen mit Behinderung und in den Sonderschulen bewirkt. «Die Mitglieder-Institutionen haben die bittere Medizin der Direktion für Gesundheit und Soziales Ende Dezember 2003 geschluckt», so Laurent Schneuwly, Präsident der Freiburgischen Vereinigung der Institutionen für Behinderte und Gefährdete (FVIBG) an der Generalversammlung im Behindertenwohnheim «Linde» in Tentlingen. Die Sparmassnahmen sehen Kürzungen um rund vier Prozent des Ausgabenrahmens 2004 in den Werkstätten und 2,5 Prozent der Betriebskosten in den Sonderschulen vor.

Konkrete Sparvorschläge über einen Gesamtbetrag von 2,29 Millionen seien getätigt worden. Trotz aller Sparanstrengungen unter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung aller Institutionen sind weitere Budgetkürzungen von einer zusätzlichen Million angekündigt worden, die ein Klima der Verunsicherung schaffen. «Mit vereinten Kräften wehren wir uns gegen einen drohenden Sozialabbau», brachten die Anwesenden zum Ausdruck.

Für neue Finanzierungsformen

Die kantonalen Regierungsrichtlinien und der Finanzplan für die Legislaturperiode 2002/06 sehen vor, dass das Gesetz vom 20. Mai 1986 für Hilfe an Sonderheime für Behinderte oder Schwererziehbare grundsätzlich revidiert werden muss. Die FVIBG teile die Sorgen der Subventionsbehörden und nehme die Aufgaben in konstruktiver Zusammenarbeit wahr, indem laufend die komplexen Dienstleistungen überprüft und den veränderten Bedürfnissen angepasst würden.

Als erfreulich wurde die Neueröffnung des «Foyer St-Etienne» mit der Betreuungsstruktur «Time-out» für Jugendliche betrachtet.

Wechsel im Vorstand

Der Schulterschluss der Freiburgischen Direktoren-Konferenz der Institutionen für behinderte und gefährdete Personen wurde angenommen. So will man für Richtlinien sorgen, die eine hohe Qualität der sozial- und heilpädagogischen Angebote für Menschen mit Behinderung sichern und fördern.

Nach der Demission von Jacques Tinguely, der zum Vizepräsidenten der Insos Schweiz ernannt wurde, wurde Thierry Bourquenoud neu in den Vorstand gewählt. Die Stelle des ebenfalls zurückgetretenen Jean Murith blieb vakant. Nicolas Wasmer wird neuer Revisor anstelle von Christian Richon.
Armin Schoeni präsentierte der Versammlung das Projekt und das weitere Vorgehen zur Kantonalisierung der Fachhochschule für Sozialarbeit, die vor über 30 Jahren von der FVIBG gegründet wurde und bis dahin unter ihrer Trägerschaft verbleibt.

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