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Nicht das Glück des Tüchtigen

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Nicht das Glück des Tüchtigen

Während für das Schweizer Männer-Team die Sieglosigkeit seit Ende Januar 2004 anhält, wurde Österreich nach 13 erfolglosen Versuchen durch Walchhofer «erlöst» – ausgerechnet durch den Salzburger, der nach den bisherigen drei Abfahrten die Ränge 10, 5 und 16 in seiner Bilanz stehen hatte, und ausgerechnet auf der Strecke, auf der ihm vor knapp zwei Jahren in der WM-Abfahrt das Glück nicht hold war, als ihm unterwegs ein Stein den Skibelag aufgerissen hatte und ihm «nur» Bronze geblieben war.Jetzt möge er nicht vom Glück des Tüchtigen sprechen, sagte Walchhofer nach seinem zehnten Weltcup-Sieg. Gleichwohl sei der Erfolg etwas ganz Besonderes, zumal mittlerweile auch viele Nicht-Österreicher extrem stark seien. «Dass wir so lange auf den zweiten Saisonsieg warten mussten, zeigt, wie international der Skirennsport ist. Mein Erfolg ist nicht nur für mich selber sehr viel wert, sondern auch fürs allgemeine Ansehen.»Trotz aufkommender Kritik haben die Athleten des ÖSV gemäss Walchhofer nicht gezweifelt. «Doch je länger die sieglose Zeit angehalten hätte, desto schwieriger wäre es für uns geworden. Nach diesem Sieg kehren das Selbstvertrauen und die Sicherheit zurück», ist der Abfahrts-Weltcupsieger der vergangenen zwei Winter überzeugt. Als Grund für die wochenlange Misere wurde unter anderem das Material genannt. Die Entwicklung bei Atomic, das eine Vielzahl der ÖSV-Stars unter Vertrag hat, soll in die falsche Richtung gelaufen sein, war hinter vorgehaltener Hand zu hören. Dass viele Fahrer, unter ihnen Walchhofer, in der Zwischenzeit wieder auf ältere Skimodelle vertrauen, kann wohl kein Zufall sein.Si

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