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«Nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen»

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«Nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen»

Der Verwaltungsrat des Spitalnetzes will als erste Massnahme die betroffenen Personen anhören und die Abteilungen analysieren, die in der Kritik standen.

Autor: Mit MARIUS ZOSSO sprach JEAN-LUC BRÜLHART

Zuerst sollen Anhörungen stattfinden und dann erst eventuell eine Untersuchung eingeleitet werden. Sind angesichts der schweren Vorwürfe die Massnahmen nicht halbherzig?

Die Vorwürfe im «Beobachter» sind happig. Wir stellen aber fest, dass die Artikel einseitig sind, und wollen zuerst die Angeschuldigten anhören und sie zu den Vorwürfen befragen. Dazu gehört auch der ehemalige Direktor Hubert Schaller. Zudem sollen die Abteilungen analysiert werden, gegen die Kritik erhoben worden war. Ich denke da an die Chirurgie, die Operationssäle und die Spitalapotheke. Dies erlaubt uns, ein Bild von der Situation zu gewinnen.

Sie wollen nur mit dem Personal sprechen, das immer noch im Spital arbeitet. Interessiert Sie die Meinung des ehemaligen Chef-Chirurgen und der entlassenen Apotheker-Chefin nicht?

Wir sind der Auffassung, dass ihre Meinung in den «Beobachter»-Artikeln genug zum Ausdruck gekommen ist. Sollte sich aber ein Gespräch mit ihnen aufdrängen, werden wir das Nötige unternehmen.

Es geht um die Gesundheit der Patienten, um das Vertrauen in der Bevölkerung und das Image des Spitals. Wie lange wollen Sie sich Zeit lassen mit der Untersuchung?

Wir wollen schnell handeln. Die Gespräche mit den Betroffenen sollen nächstens stattfinden. Auch sind schon einige Verwaltungsratssitzungen festgelegt. Ziel ist es, vor der Märzsession des Grossen Rates zu entscheiden, ob wir eine externe Untersuchung einleiten oder nicht. Wir sind uns bewusst, dass das Image des Kantonsspitals als Ganzes einen Schaden genommen hat. Dies, obwohl nur gegen einzelne Abteilungen Vorwürfe erhoben worden waren.

Am 1. Januar 2007 wurde das kantonale Spitalnetz eingeführt, Anne-Claude Demierre als Gesundheitsdirektorin und Sie als Verwaltungsratspräsident eingesetzt. Wären das nicht ideale Voraussetzungen, um Klarheit zu schaffen?

Wie gesagt: Wir wollen zuerst die Vorwürfe gegenüber den betroffenen Abteilungen und den heute noch im Spital tätigen Personen prüfen. Es gilt zu verhindern, mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.

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