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Nicht nur Faustball à gogo

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank stettler

Randsportarten fristen ein hartes Dasein. In einer Medienwelt, welche von Alexander Frei, Roger Federer oder Julien Sprunger dominiert wird, haben es die Polo- und Baseball-Spieler, Faust- oder Handballer, Skydiver und X-Fighters wahrlich nicht einfach. Oder weiss jemand, dass Schwellbrunn der aktuelle Schweizer Faustball-Meister ist? Höchstens die allertreusten Zuschauer des Schweizer Sportfernsehens (SSF) – sollte es solche bereits geben. Seit 113 Tagen sendet das SSF. Ziel ist es, dem schweizerischen Rand- und Breitensport ein elektronisches Schaufenster zur Verfügung zu stellen. Dabei richten sich die Macher insbesondere an die geistige Elite. Zitat: «Das Zielpublikum verfügt meist über ein hohes Bildungsniveau.» Na und?, möchte man sagen. Ist bei den FN schliesslich nicht anders (bitte, bitte – gern geschehen!).

Aber wenn Sie jetzt denken, das SSF sei eine Art Robin Hood der Sportberichterstattung, das den Reichen nimmt, um den Armen zu schenken – vergessen Sie es. Das Konzept ist denkbar einfach. Wer die Plattform SSF nutzen will, muss bezahlen. Eine Hand wäscht die andere. Irgendjemand muss ja schliesslich die Coiffeur- und Manicure-Besuche von Moderatorin Claudia Lässer finanzieren. Wenn ich es mir so überlege: Artikel gegen Cash? Ein geniales Konzept! (Sie wissen, wie Sie mich erreichen …)

Zum Schluss noch meine zwei ganz persönlichen Highlights des SSF (alles in der Wiederholungs-Endlosschleife). Zum einen «Fit mit Dave»: Der ehemalige Sprinter Dolle zeigt, wie man seine Fitness effektiv verbessern kann. Ich bin jeweils voll dabei, wirklich. Aber Dave, wann endlich hab ich einen solchen Bizeps wie du? Sag es mir! Zum anderen das SSF-Magazin: Vorzugsweise mit Allzweckwaffe Gabriel Oldham, der auch Fussball- und Eishockeyspiele kommentiert. Oldham? Der Name sagt Ihnen etwas? Richtig, der einstige Moderator von Radio Freiburg ist ein von Gottéron geprägtes Kind, da verzeih ich ihm doch glatt, dass er im Eishockey vom Mittelfeld und vom Trainer an der Seitenlinie spricht …

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