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Nicht-Wahlkampf von Christian Levrat auf SF 1

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Autor: Lukas Schwab

Am letzten Sonntag hatte SP-Präsident Christian Levrat seinen letzten grossen Auftritt vor den Ständerats-Ersatzwahlen vom 11. März: In der Sendung Giacobbo/Müller des Schweizer Fernsehens durfte er sich als Studiogast rund zwölf Minuten lang präsentieren. Und Levrat war in Hochform: Er konterte die Angriffe Giacobbos gekonnt, sorgte für Lacher und griff seine politischen Gegner an. Ein wichtiges Thema fehlte aber in der Diskussion: Dass Levrat im Kanton Freiburg mitten im Wahlkampf für die Nachfolge von Alain Berset als Ständerat steht, kam nicht zur Sprache.

Ob das den Herren Giacobbo und Müller entgangen ist? Wohl kaum. Doch auch Levrat erwähnte die Wahl mit keinem Wort. Bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit: Das Schweizer Fernsehen hat allen einen Maulkorb verpasst. Denn die Kandidatur Levrats und damit die ungeschickte Wahl seiner Person als Studiogast so kurz vor dem Urnengang war den Verantwortlichen sehr wohl bewusst. Um die Gefahr der Wahlpropaganda zu umschiffen, wurde das Thema totgeschwiegen. Die Folge: Eine Diskussion, in der ein zentrales Thema ziemlich offensichtlich ausgeklammert wurde. Und trotz allem ein bisschen Wahlpropaganda von Levrat: So erklärte er, das Land brauche eine gute, gesunde Landwirtschaft. Mit etwas bösem Willen kann das durchaus als Botschaft an die Freiburger Wähler verstanden werden …

Trotz dieses Fauxpas hat das Schweizer Fernsehen noch die Chance, Ausgewogenheit herzustellen: Am nächsten Sonntag müsste FDP-Kandidat Jacques Bourgeois Studiogast sein. Die Regeln wären dieselben: Er hätte zwölf Minuten Zeit, um nicht über seine Kandidatur für den Ständerat zu sprechen.

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