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Nichts Geringeres als die Nummer Eins

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Autor: Michel Spicher

Das Derby Düdingen – Freiburg wird am Samstag der Schlusspunkt einer langen 1.-Liga-Meisterschaft sein. Wie sind Sie mit dem Verlauf der Saison zufrieden?

Martin Weber (Trainer SC Düdingen): Wir sind rundum zufrieden und glücklich. Wir haben eine tolle Rückrunde gespielt und eine anständige Vorrunde abgeliefert und werden dieses Jahr für das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte besorgt sein.

Der Entscheid, diese Saison mehr auf Leistung zu setzen und mit Punkteprämien zu arbeiten, hat sich als weise herausgestellt und bestimmt auch seinen Teil zum positiven Abschneiden beigetragen.

Jacques Descloux (Trainer FC Freiburg): Unsere Saisonbilanz fällt sehr zufriedenstellend aus. Wir haben uns Anfang Saison das Ziel gesetzt, in der vorderen Tabellenregion mitzuspielen. Bis auf wenige Spieltage ist uns dies immer gelungen. Dass es uns so gut läuft, durften wir angesichst der vierzehn Neuzuzüge zu Beginn der Saison eigentlich nicht erwarten. Rund um die wenigen Routiniers, die dem FCF im Sommer treu geblieben sind, mussten wir ein neues Team aufbauen.

Abgesehen von den Resultaten und der Platzierung sind wir auch mit unserem Spiel zufrieden. Wir haben den Zuschauern interessante und unterhaltsame Partien gezeigt.

Im letzten Meisterschaftsspiel geht es um den inoffiziellen Titel des besten Freiburger Teams. Welche Bedeutung hat dieser Titel für Sie?

Weber: Mir persönlich bedeutet der Titel nichts. Dass wir das Optimum aus unseren Möglichkeiten herausholen und weiter Fortschritte machen ist entscheidender.

Für den SC Düdingen ist dieser Titel aber sehr wohl von Bedeutung – für die Leute, die sich jahrein, jahraus im Verein engagieren und sich mit dem Club identifizieren. Deshalb nehmen wir den Titel sehr ernst und werden alles daran setzen, ihn zu holen.

Descloux: Ich bin froh, dass wir im letzten Spiel gegen Düdingen spielen können und nicht irgendeine bedeutungslose Partie gegen ein anderes Team austragen müssen. Das hält den Fokus und die Motivation der Spieler bis zuletzt aufrecht.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, am Ende der Meisterschaft unter den Top 5 klassiert zu sein. Um das zu erreichen, müssen wir am Samstag Düdingen schlagen. Und damit würden wir wohl auch den Titel des besten Freiburger Teams gewinnen …

Der 1.-Liga-Spielplan hat es gut gemeint mit Ihren Teams und den Freiburger Fussballfans: Ein Derby zum Saisonabschluss, dazu die spannende Ausgangslage – interessanter geht es kaum …

Weber: Es ist natürlich ein glücklicher Zufall, dass als letztes Spiel ein Derby ansteht. Wir sind bereit für ein Riesenfest und wollen den Zuschauern ein Spektakel zum Saisonende liefern. Jetzt hoffen wir einfach, dass für einmal 1000, 2000 Zuschauer ins Birchhölzli kommen, damit wir die erfolgreichste Saison unserer Clubgeschichte würdig beenden können.

Descloux: Derbys sind immer etwas Spezielles und Schönes. Die meisten Spieler kennen sich untereinander, zwischen ihnen und den Clubs herrscht eine Art Rivalität. Zudem hat es bei einem Derby meistens auch mehr Zuschauer als sonst, wodurch das Spiel automatisch mehr Bedeutung bekommt.

Allerdings sind für den FC Freiburg die Derbys gegen den FC Bulle traditionellerweise noch etwas bedeutender.

Apropos FC Bulle: Die Greyerzer müssen in die 2. Liga interregional absteigen. Was bedeutet dies für Ihren Verein und den Freiburger Fussball?

Weber: Es ist sehr, sehr schade. Bulle ist ein Verein mit einer langen Tradition, weit grösser als jene von Düdingen.

Es ist aber nicht unsere Absicht, nun zu profitieren und die Greyerzer Spieler nach Düdingen zu holen. Es würde unserer Clubphilosophie, mit Spielern aus der Region ein Team zu bilden, widersprechen. Zudem können wir uns diese Spieler gar nicht leisten.

Descloux: Ich bedaure, dass der FC Bulle abgestiegen ist. Vor einem Jahr spielten noch vier Freiburger Teams in der 1. Liga, nächstes Jahr sind es noch zwei. Und hätte sich Düdingen letztes Jahr nicht am grünen Tisch gerettet, dann wäre Freiburg jetzt das einzige 1.-Liga-Team des Kantons.

Nach dem Abstieg von Bulle werden einige 1.-Liga-Spieler auf den Transfermarkt kommen. Diese jetzt zu verpflichten ist für uns aber keine Thema, zumal fast keine Freiburger darunter sind.

Zurück zum Saisonfinale: Wieso wird sich Ihre Mannschaft nach dem Derby mit dem Titel «Bestes Freiburger Team» schmücken können?

Weber: Weil wir die bessere Mannschaft sind – (lacht). In der Rückrunde haben wir prächtig aufgespielt und wir wollen die guten Leistungen bestätigen. Zudem haben wir bisher erst ein Spiel im Birchhölzli verloren. Im Gegensatz zum Vorjahr sind wir zuhause wieder eine Macht.

Descloux: Wir werden in der Defensive gut stehen und dadurch die Partie zu unseren Gunsten entscheiden. Düdingen ist sehr stark mit seinen drei Stürmern, da müssen wir hinten gut aufpassen. Und weil wir unsere Ladehemmungen überwunden haben und wieder Tore schiessen, werden wir gewinnen.

Was für ein Spiel dürfen die Zuschauer auf dem Birchhölzli erwarten?

Weber: Wir werden unserem Spiel treu bleiben und vorwärts maschieren. Unsere Stärke ist die Offensive – und die wollen wir möglichst ausspielen, allerdings ohne blind ins Verderben zu laufen. Am schönsten und interessantesten wäre natürlich ein 4:3-Sieg für uns.

Descloux: Der FC Freiburg ist jeweils dann am stärksten, wenn er in Ballbesitz ist. Deshalb werden wir versuchen, das Spiel zu gestalten. Düdingen wird wohl kaum das Zepter an sich reissen, aber mit Konter gefährlich sein. Darauf müssen wir aufpassen.

Wissen Sie schon, ob Ihre Teams in der kommenden Saison beisammen bleiben?

Weber: Wir werden mehr oder weniger die Mannschaft beisammen halten. Alle Spieler möchten bei uns bleiben, und wir haben mit den wichtigsten Teamstützen die Verträge bereits verlängert. Mit den anderen führen wir Gespräche.

Im Sturm sind wir auf der Suche nach einer zusätzlichen Verstärkung und haben auch schon einen starken Stürmer an der Angel. Im Mittelfeld suchen wir noch einen Aussenläufer, zudem müssen wir uns noch mit Stephan Doua einigen. Neu werden zwei Junioren zum Kader stossen.

Descloux: Ich werde nächstes Jahr mit dem gleichen Staff weiterarbeiten. Hinzukommen wird ein Konditionstrainer.

Fast alle Spieler haben ihr Interesse bekundet, weiter beim FC Freiburg spielen zu dürfen. Die Verhandlungen sind im Gang. Einzig Mendo’o und Zimmermann, der gegen den SCD übrigens im Tor stehen wird, werden den Verein verlassen. Für die Offensive suchen wir noch eine Verstärkung.

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