Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Niedermuhren: Über Spenden finanziert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Einstimmig haben die 71 Pfarreibürgerinnen und -bürger von St. Antoni einem Kredit von 120 000 Franken für die Renovation der Kapelle in Niedermuhren zugestimmt. Die Renovation wird die Pfarreikasse nicht belasten. Die finanziellen Mittel werden über Rückstellungen, Fonds und Spenden aufgebracht. Oswald Vonlanthen aus Niedermuhren, der das Renovationsprojekt leiten wird, konnte darauf hinweisen, dass bis jetzt über 85 000 Franken zusammengekommen sind. Weitere Spenden seien ihm zugesagt worden.

Die Kapelle wurde letztmals 1957 renoviert. Geplant ist jetzt eine Renovation aussen und innen. Zudem werden die Bänke ersetzt und das Inventar restauriert. Neu werden vier Glasfenster eingesetzt. Die Fenster werden vom Künstler Ivo Vonlanthen, der im Weiler Niedermuhren aufgewachsen ist, gestaltet. Er plant einen Zyklus des Wachsens, Reifens, Vergehens und des erneuten Neuanfangs. «Es soll in den vier Fenstern ein fröhlicher, farbiger Akkord entstehen. Jedes Fenster soll zu einer Ikone des Lichts werden für Frühling, Sommer, Herbst und Winter», schreibt der Künstler.

Die Kapelle ist dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht. Nach der Sage sollen Angehörige aus drei Familien aus Niedermuhren auf der Rückreise von einer Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela von Räubern überfallen worden sein. Sie beteten zum hl. Jakobus und wurden gerettet. Aus Dankbarkeit bauten sie nach ihrer Rückkehr eine Kapelle. Sie wird 1665 erstmals erwähnt.

Im einfachen Renaissance-Schreinaltar steht in der Mitte eine Statue des Kirchenpatrons, begleitet von Statuen der Anna selbdritt (Anna mit Maria und Jesuskind) und Katharina. Die beiden Letzteren stammen aus einem älteren Altar, der um 1510 von Paul Roditzer geschaffen wurde. Im Turm hängt ein Glöcklein aus dem Jahre 1497, es gilt als das zweitälteste im Sensebezirk. ja

Mehr zum Thema