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«Niemand ist obdachlos»

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«Bei uns ist niemand obdachlos»: Das sagt François Mollard, Leiter des kantonalen Sozialamts. «Wir haben Strukturen wie die Notschlafstelle geschaffen, so dass niemand auf der Strasse schlafen muss.» So hätten in der Schweiz alle ein Dach über dem Kopf – und seien daher nicht obdachlos.

Auch wer keine feste Wohnadresse hat, kann sich beim Sozialdienst seiner Aufenthaltsgemeinde melden und erhält mindestens das Existenzminimum. Nach der ersten Situationsanalyse werde ein Integrationsprozess in Gang gesetzt, sagt Mollard – mit dem Ziel, die Person wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (Skos) hält fest, dass Jugendliche und junge Erwachsene «in besonderem Masse Betreuung und Beratung brauchen, denn wenn sie den Anschluss ans Berufsleben verpassen, droht ihnen ein Leben in Abhängigkeit.» Deshalb hat die Skos für junge Erwachsene besondere Empfehlungen erarbeitet. Vorrangiges Ziel ist die berufliche Ausbildung und Eingliederung. «Das erreichen wir nur, indem mehrere Partner zusammenarbeiten», sagt Mollard: Nebst der Sozialhilfe brauche es Sozialarbeiter, Institutionen und Bildungsstätten.

Für Jugendliche, welche auf der Strasse stehen, gebe es kein einheitliches Rezept, wie sie zu einem «normalen» Leben fänden, sagt Mollard: «Jeder Fall muss individuell angeschaut werden, jeder Jugendlicher geht einen anderen Weg.» Allen gemeinsam sei: Sie müssten ihre Persönlichkeit und ihr Leben wieder aufbauen. «Das geht nicht von heute auf morgen.» Gerade für Jugendliche mit familiären und schulischen Problemen habe der Kanton Freiburg die «Plattform Jugend» geschaffen: Sie soll den Jugendlichen bei der Stellensuche helfen. njb

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