Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Noch bis im Herbst transportieren die städtischen Busse die Velos gratis

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: irmgard lehmann

Das Angebot des Gratis-Transportes auf sieben Linien der Stadtbusse ist an Sonn- und Feiertagen gültig, und zwar bereits seit September 2007. Die TPF wollen den Velotransport testen und haben die Testphase nun verlängert.

Die TPF und die Cutaf schlagen mit diesem Pilotversuch eine neue Dienstleistung zugunsten der nachhaltigen Mobilitätswünsche der Bevölkerung vor.

Seit 1992 im Richtplan

Das Entgegenkommen freut in erster Linie die Interessengemeinschaft Pro Velo, «denn in der Vergangenheit biss Pro Velo jeweils auf Granit, wenn er das Anliegen vorzubringen wagte», sagt deren Präsident Marcel Gutschner. Der Stadt, die den Velotransport in Bussen seit 1992 in ihrem Richtplan vorsieht, sei es nicht besser ergangen. Pro Velo Freiburg hat die Behörden auf die Bedeutung der Angebote im Bereich der kombinierten Mobilität, die auch P+R für Velofahrende mit Veloabstellplätzen an Bushaltestellen und Bahnhöfen sowie Velotransportmöglichkeiten in Zügen, Regionalbussen und auf Schiffen umfasst, immer wieder aufmerksam gemacht.

Postive Testphase im ersten Halbjahr

Während der Testphase im Winterhalbjahr vom 23. September 2007 bis zum 30. März 2008 sind die sonntäglichen Veloausflügler zwar seltener, aber besonders Familien mit Kindern haben das Angebot genutzt, um per Bus die als gefährlich bekannten Strassen in Freiburg, Mertenlach und Glanewiler zu vermeiden.

Rückmelungen erhielt Gutschner vorab von Familien und Frauen. Denn mühsam seien in erster Linie lange, steile Aufstiege mit Kindern, deren Velos meist nur einen Gang haben. «Die erste Versuchsphase», so Gutschner «hat gezeigt, dass ein harmonisches Nebeneinander mit den übrigen Fahrgästen möglich ist.»

Für Pro Velo ist es daher sinnvoll, das Angebot im Rahmen des vorhandenen Platzes auf alle Wochentage auszudehnen. Denn dieser Beitrag zum kombinierten Verkehr komme verschiedensten Nischenbedürfnissen entgegen – vom Familienausflug am Stadtrand bis zum Rücktransport eines Velos mit Plattfuss.

In zahlreichen Städten der Deutschschweiz ist der Transport von Velos in öffentlichen Verkehrsmitteln bereits seit Langem möglich und erfolgreich, seit letztem Sommer auch in Lausanne. Die Bilanz sei sehr positiv ausgefallen, schreibt Pro Velo.

Mehr zum Thema