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Noch ist Olympic kein wirkliches Kollektiv

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Autor: frank stettler

Basketball NLA Drei Siege aus vier Spielen – resultatmässig ist Olympic der Saisonstart sicherlich gelungen. Nicht ganz zufrieden sein kann Trainer Damien Leyrolles bisweilen mit der Art und Weise, wie seine Schützlinge zu den Punkten kommen. Auch im Heimspiel gegen das vor der Partie punktegleiche Lausanne war nicht alles Gold, was glänzte. Das Angriffsspiel der Hausherren war zu statisch, der Ball zirkulierte nur behäbig. Die Gäste, bei denen praktisch ausschliesslich nur Ausländer auf dem Platz standen, spielten flott mit. Das Resultat war ein ausgeglichenes Startviertel (20:20).

Dann übernahmen die Waadtländer sogar das Zepter, realisierten eine 10:0-Serie und gingen bis zur 17. Minute mit 35:24 in Führung. Dank zweier Dreier von Harrison kurz vor der Pausensirene konnte der Meister den Schaden einigermassen in Grenzen halten (35:41).

Entscheidende 21:2-Serie

Genauso unverhofft, wie die Freiburger vor der Pause ein Tief einzogen, genauso unangekündigt kam das Hoch im dritten Viertel – oder fast. Olympics Vladimir Buscaglia, der, diese Woche leicht angeschlagen, nicht trainiert hatte und trotzdem 25 Minuten spielte, erklärte: «Unser Captain Perrier-David hat ein paar Worte ans Team gerichtet und gesagt, dass wir die bessere Mannschaft seien und wir nun reagieren müssen.» Und dies taten sie denn auch. Plötzlich lief alles wie am Schnürchen. Olympic legte eine 21:2-Serie (!) hin und stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Besonders in Szene setzen konnte sich dabei Harrison, der vor Wochenfrist gegen Monthey noch neben seinen Schuhen stand. Und auch der bisher enttäuschende Fields konnte diesmal den einen oder anderen Akzent setzen. Spätestens in der 35. Minute war die Sache gelaufen (68:59).

So läuft es halt eben zum jetzigen Zeitpunkt bei den Freiburgern. Der eine oder andere sticht immer aus dem Mittelmass heraus. Gegen Monthey war es Allen, diesmal Harrison. So wird das fehlende Zusammenspiel kompensiert. Lausanne hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Einzig Spielgestalter Pleux-Decollognes stemmte sich noch gegen die drohende Niederlage, aber die Unterstützung der Amerikaner Brwon, Freeman und Durant war zu gering.

«Wir sind noch nicht parat»

Trainer Leyrolles führte die fehlende Konstanz auf die nicht optimale Saisonvorbereitung mit den Absenzen der Nati-Spieler und der Verletzung von Esterkamp zurück: «Noch sind wir kein Kollektiv, und so entstehen immer wieder Löcher in unserem Spiel. Um es auf den Punkt zu bringen: Wir sind momentan einfach noch nicht parat. In den nächsten Wochen kommen mit den verschiedenen Wettbewerben viele Spiele auf uns zu. Dies wird uns helfen, uns als Team zu finden.»

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