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Noch viele Herausforderungen

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Autor: MAtthias Fasel

Als letzte Saison Saane und Düdingen aus der 1. Liga abstiegen und nur Sense den Ligaerhalt schaffte, beschlossen die drei Clubs auf Vorstandsebene zu fusionieren und aus allen drei Männerteams die besten Spieler herauszupicken und unter dem Namen Unihockey Freiburg ein starkes Erstligateam auf die Beine zu stellen.

Enttäuschendes Fanionteam

Zumindest in der ersten Saison ist das nicht gelungen. Unihockey Freiburg war erneut in den Abstiegskampf involviert. Roland Rindlisbacher, TK-Chef und nach dem Rücktritt von Trainer Stefan Hayoz seit Dezember auch noch einer der Coachs der ersten Mannschaft, sieht dafür vor allem einen Grund: «Wir hatten viel Verletzungspech. Immer wieder fielen Leistungsträger aus. Zeitweise hatten wir nur noch zehn Spieler im Kader.»

Aber ist es nicht auch so, dass es mit dem Freiburger Unihockey in den letzten Jahren ohnehin kontinuierlich bergab gegangen ist? «Doch, das stimmt schon. Es gibt im Kanton ein bisschen eine Lücke bei den Spielern mit Jahrgängen 1980 bis 1985.» Und weil diese Spieler fehlen, musste Freiburg viele junge Spieler ins kalte Wasser werfen. «Aber wenn Sport logisch ist, dann sollte es bald wieder bergauf gehen», so Rindlisbacher.

Junioren mit guten Leistungen

Die Leistungen der Junioren sind auf der sportlichen Ebene denn auch der Lichtblick des ersten Jahres. Die U16 hat ihre Gruppe auf dem ersten Rang abgeschlossen, die U18 gehört zu den acht besten Teams der Schweiz und die U21 hat eine passable Saison gespielt und den vierten Tabellenplatz belegt.

Doch auch im Juniorenbereich lauern gemäss Rindlisbacher Gefahren. «In diesem Bereich beschränkt sich die Konkurrenz nicht auf den Kanton Freiburg.» Köniz beobachte die Freiburger Junioren jeweils genau und locke die besten Spieler mit der Perspektive, später einmal in der NLA zu spielen.

Im organisatorischen Bereich zufrieden

Die Gründe für die engere Zusammenarbeit der Clubs lagen jedoch nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im organisatorischen. Und da ist Rindlisbacher insgesamt zufrieden mit der ersten Saison. «Aber natürlich gibt es noch viel zu optimieren. Zudem sind drei Philosophien aufeinandergeprallt.» Weil jeder einige Details in den letzten Jahren anders gemacht habe, habe man manchmal über kleinste Dinge sehr lange diskutieren müssen.

Trainer und Präsident gesucht

Problematisch gestaltet sich weiterhin die Suche nach Trainern und Vorstandsmitgliedern. Nicht nur beim Erstliga-Team, sondern auch beim in der 2. Liga ebenfalls wenig erfolgreichen Saane Freiburg ist der Trainer während der Saison zurückgetreten. Auch dort musste die wenig befriedigende Variante mit einem Spielertrainer als Lösung herhalten, was bei einigen Spielern im Team von Saane für Unmut sorgte. Von mangelnder Unterstützung will Rindlisbacher aber nichts wissen. «Wenn es schon so schwierig ist, einen Trainer für die erste Mannschaft zu finden, kann sich jeder vorstellen, wie schwierig es für ein 2.-Liga-Team ist.» Nebst zwei Trainern sucht der Club auch noch einen Präsidenten. Unihockey Freiburg hat dabei genaue Vorstellungen. «Es soll jemand aus dem Bereich Politik und Wirtschaft sein. Der Präsident hat bei uns eher repräsentative Aufgaben. Er soll uns bei Behörden oder Sponsoren Türen öffnen», so Rindlisbacher. Diese Person ist bisher noch nicht gefunden. Vize-Präsident Yvan Cuennet übernimmt eher eine Art Rolle als Geschäftsführer.

Trotz der kleinen Kinderkrankheiten von Unihockey Freiburg steht die Zukunft des Projekts für Rindlisbacher nicht in Gefahr. Auch die Spieler der ersten Mannschaft halten Unihockey Freiburg mehrheitlich die Treue. «Es wird einzelne Abgänge geben. Aber das Gros der Mannschaft bleibt zusammen.»

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