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Zwei Sensler haben als Maturaarbeit zehn Songs geschrieben

Autor: Von MATTHIAS FASEL

Die meisten Schüler erarbeiten als Maturaarbeit wissenschaftliche Dossiers über Themen wie die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Gemeinde, die Wahrnehmung der Fledermäuse oder die Geschichte der EU.Nicht so Silvan Mangold aus Wünnewil und Martin Bielmann aus Tentlingen. Die beiden St.-Michael-Schüler haben zehn Songs für eine zwölfköpfige Band geschrieben. «Die anderen Themen haben mich allesamt nicht angesprochen», erklärt Mangold. Also dachte sich der Schlagzeuger der Sensler Band Cideraid, dass ihn eine musikalische Eigenproduktion weiterbringen könnte. Er träumt nämlich davon, sein Geld dereinst im Bereich Musik zu verdienen, sei es mit einer Band oder als Tontechniker.Das hat Martin Bielmann nicht vor. Aber auch ihn hat kein anderes Thema interessiert, und auch er ist Schlagzeuger in einer Band (Whysheep). Somit stand dem aufwändigen Projekt nichts mehr im Weg.

Kategorie Pop-Rock

Von letztem September bis zum Beginn der Sommerferien haben sie dafür viele Samstage geopfert und schon einmal bis tief in die Nacht Songs geschrieben, wenn es gerade gut lief.Herausgekommen sind Stücke, die sie selbst in der Kategorie Pop-Rock einordnen würden. Vor allem Mangold mag persönlich eher härtere Klänge. «Aber wir wollten unsere Lieder einem breiteren Publikum zugänglich machen», erklärt er. Die beiden Maturanden setzen dabei in erster Linie auf Abwechslung, auch in der Auswahl der Instrumente. Neben den üblichen Geräten Schlagzeug, Bass und Gitarre sind auch Geige, Cello und Klavier zu hören.

Zum ersten Mal Songs geschrieben

Am Donnerstag dürfen sie nun die Früchte ihrer Arbeit ernten und im Podium in Düdingen auftreten. Sie sind gespannt auf die Reaktion der Zuschauer, schliesslich ist es das erste Mal, dass sie Lieder selbst geschrieben haben.«Das Schwierigste waren die Parts für die Instrumente, die wir noch nie gespielt haben», sagt Martin Bielmann. Das Schlagzeug war natürlich kein Problem. Ebenso das Klavier, das Mangold seit zwei Jahren spielt und auch am Konzert spielen wird. Auch mit Gitarre und Bass kennen sich die beiden aus. «Beim Cello und der Geige hatten wir schon mehr Probleme. Diese Einsätze sind deshalb meist nicht sehr anspruchsvoll», so Bielmann.Auch die Texte haben die Schüler selbst geschrieben, auf Englisch wohlgemerkt. Sie sind über die einzelnen Songs hinaus zusammenhängend und ergeben insgesamt die Geschichte von zwei Aussenseitern, die sich gegenseitig ihre Lebensgeschichte erzählen.Eine Note für das Projekt haben Mangold und Bielmann von Musiklehrer Peter Ruprecht übrigens noch nicht erhalten. Aber er hätte wohl kaum ein Konzert für sie organisiert, wenn sie die Maturaarbeit nicht bestanden hätten . . .Vorführung der musikalischen Maturaarbeit: 14. September 20 Uhr im Podium Düdingen.

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