Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Notverkäufe bei Ilford

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 Das Vorgehen ist so im Gesetz vorgesehen, doch angewandt wird es selten: Die Ilford Imaging Switzerland AG aus Marly, die sich in Liquidation befindet, führt Notverkäufe durch. Normalerweise wird eine Konkursmasse erst nach der zweiten Gläubigerversammlung verkauft. Verliert ein Gut aber schnell an Wert, kann der Verkauf auch vor der zweiten Versammlung stattfinden–eben als Notverkauf.

Über drei Wochen hinweg

So verkauft Ilford nun Marken, Patente, Maschinen und Lagerbestand. «Marken und Patente verlieren schnell an Wert, und die Lagerung ist teuer», sagt Stéphane Gabriele von der Konkursverwalterin Fidexis AG. Darum mache ein Zuwarten bis nach der zweiten Gläubigerversammlung im Herbst keinen Sinn.

Für alle Marken der Ilford ausser der Marke «CMA» besteht ein «festes und unwiderrufliches Gebot» von zwei Millionen Franken, das eine australische und eine japanische Firma gemeinsam eingereicht haben, wie dem Amtsblatt zu entnehmen ist. Wer an den Marken interessiert ist, kann in den nächsten drei Wochen mitbieten–für mindestens 200 000 Franken mehr.

Für einige Patente, Möbel, Maschinen und Laborgeräte hat die Polytype Converting AG einen Vertrag unterzeichnet. Ihr Angebot: 695 000 Franken. Interessierte müssen mindestens 750 000 Franken bieten. Die Marly Innovation Center GmbH–sie ist aus der Immobiliengesellschaft Ilford Property entstanden–schloss einen Vertrag über 885 000 Franken für Rohstoffe und Verpackungsmaterial ab; mitbieten kann, wer mindestens 950 000 Franken dafür bezahlt.

Auch nach diesen Verkäufen verfügt die Ilford noch über Konkursmasse; es kommt also zu weiteren Notverkäufen. njb

Detaillierte Informationen: www.iis-liquidation.ch.

Mehr zum Thema