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«Nun hat die Cabane als Baudenkmal den Stellenwert, den sie verdient»

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Fünf Jahre sind seit der Gründung des Fördervereins La Cabane vergangen. Für den langjährigen Präsidenten Alfred Münger war am Mittwoch diese fünfte Mitgliederversammlung gleichzeitig seine letzte im Vorstand. Er stellte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Die zeitliche Belastung sei einfach zu hoch geworden.

Die Versammlung wählte Karin Leu per Akklamation zu seiner Nachfolgerin. Der bisherige Vorstand wurde bestätigt und erhielt mit Maria Radecke zusätzliche Verstärkung.

Letztes Zeugnis der Expo.02

Der Förderverein hat die Aufgabe, die Cabane in Muntelier zu erhalten und zu betreiben. Er vermietet das Bauwerk für Ausstellungen und private Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Ähnliches. Gegründet wurde der Verein auf Anregung der Gemeinde Muntelier. Diese hatte laut Münger vor fünf Jahren den Auftrag, sich zur Zukunft der Cabane zu äussern.

Die rostrote Stahlkonstruktion ist das letzte Zeugnis der Landesausstellung Expo.02, das an seinem Originalstandort auf dem Murtensee verblieben ist. Sie wurde vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel geschaffen. Mithilfe Dritter wollte die Gemeinde die Sanierung und den Betrieb ermöglichen.

«Einzigartigkeit bewahren»

«Die Cabane gehört zu Muntelier und zum Murtensee», sagte Alfred Münger. «Es ist ein Glück, sie hier zu haben.» Dank dem Engagement der Gemeinde, des Vorstands und der Vereinsmitglieder und einem anonymen Gönner war es möglich, das Bauwerk zu sanieren und zu erhalten. «Die Cabane hat sich mittlerweile etabliert», sagte Münger rückblickend. «Ich bin überzeugt, dass sie als wichtiges Baudenkmal nun den Stellenwert hat, den sie verdient.»

Die neue Präsidentin Karin Leu möchte künftig die Sichtbarkeit der Cabane fördern. «Sie ist hier verwurzelt und verankert», führte sie aus und merkte an, «wir möchten erreichen, dass sie noch stärker im Bewusstsein der Bevölkerung ankommt.» Dennoch ist es ihr wichtig, den ursprünglichen Zustand der Stahlkonstruktion zu erhalten. «Es gibt darum auch künftig weder fliessendes Wasser noch eine Heizung», hielt sie fest. «Wir wollen ihre Einzigartigkeit bewahren.» Auch Eigenproduktionen wie die Pfahlbauerausstellung 2018 in Zusammenarbeit mit dem Museum Murten sollen einen Platz erhalten.

Im vergangenen Jahr stellten Monique Reuter, Hans Leiser, Mélanie Rouiller und Camille von Deschwanden in der Cabane ihre Werke aus. Im Sommer 2020 wird Maria Radecke in der Cabane ausstellen, gefolgt von Hans Leiser und Claudia Meyer-Bon im September.

fko

 

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