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Nun ist auch Bösingen aus dem Rennen

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«Achtung, hier wird scharf geschossen!» Dieses Motto schien gestern Abend in Heitenried angesagt zu sein: Während die Mannschaften, das Schiedsrichterteam und die Zuschauer an den Trainingsplätzen vorbei zur Sportplatz Sangera pilgerten, beendeten noch die Schützen auf dem benachbarten Schiessstand ihr deutlich zu vernehmendes Tageswerk.

Anschliessend an die Würdigung mehrerer Spieler und des nach vier Jahren abtretenden Seisa-Headcoachs Markus Sturny wurde auf dem grünen Rasen gleich nahtlos fortgefahren: Vor allem die Bösinger, die mit einem Sieg die Hoffnung auf den Aufstieg wahren wollten, zeigten sich äusserst angriffslustig. Die Anfangsviertelstunde gehörte eindeutig den Gästen, die aber im Endeffekt an ihrer fehlenden Präzision oder dem starken Seisa-Hüter Martin Zahno scheiterten.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Die Leistung ihres Schlussmannes schien auf die Mannen von Markus Sturny abzufärben, sie kamen jedenfalls zunehmend besser ins Spiel: Hinten liessen sie sich weniger oft überrumpeln und konnten zugleich nach vorne verstärkt Offensivaktivität entwickeln. So entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Tore blieben dabei aber bis kurz vor der Pause aus, so dass der Führungstreffer der Einheimischen in der 43. Minute doch etwas überraschend kam: Armando Mathis traf mit einem Kullerball für seine Farben.

Zurück aus der Kabine präsentierte sich der FC Bösingen frischer und gewillt, die Scharte aus Hälfte eins auszuwetzen. Nach ihrer Einwechslung sorgten Rico Baeriswyl und Sandro Müller gleich für Torgefahr, ohne aber zu reüssieren. Zahno zeigte in dieser Phase zwei Klasse-Paraden, die rund um den gut frequentierten Ausschankstand auf der Tribüne lautstark bejubelt wurden. Nach einer Stunde war aber auch er machtlos und Baeriswyl köpfte zum verdienten Unentschieden ein.

Dramatische Schlussphase

Damit war eine Schlussphase lanciert, die den Zuschauern alles bieten sollte: Beide Mannschaften spielten schnell nach vorne und kamen so zu zahlreichen Möglichkeiten. Hin und her wogte das Geschehen – «Man wähnt sich beinahe schon bei einem Tennismatch», kommentierte ein Zaungast die häufig nötig gewordenen Kopfdrehungen.

Auf der Tribüne sorgte die Einwechslung des beliebten Einheimischen Fabio «Facky» Ackermann für viel Gesprächsstoff, wobei Ackermann in der Folge auf dem Platz keine Hauptrolle spielen sollte. Diese – und zwar in beinahe tragischer Manier – blieb Lukas Gerber vorbehalten, der das leere Tor verfehlte (89.) und kurz vor Abpfiff im Eins-gegen-Eins mit Bösingen-Keeper Lukas Bucheli den Kürzeren zog.

Als der Schiedsrichter seine Pfeife ertönen liess, sanken zahlreiche Bösinger Spieler enttäuscht zu Boden, ihr Trainer Nick Calvetti präsentierte sich aber schon bald gefasst. Das Unentschieden gehe in Ordnung, «die Tagesform hat nicht ganz gepasst», so Calvetti. «Insgesamt haben wir eine souveräne Saison gespielt, es geht fast nicht besser.» Sein Gegenüber Markus Sturny freute sich über die Leistung seines Teams, das «mit Charakter aufgetreten» sei. Auf die Entwicklung der Mannschaft während seiner vierjährigen Amtszeit angesprochen, zeigte sich Sturny stolz über den Wandel vom Abstiegskandidaten zum zweimaligen Teilnehmer an der Aufstiegsrunde. «Ziel erreicht, so übergebe ich das Team gerne», resümierte Sturny.

 

Telegramm

Seisa 08 – Bösingen 1:1 (1:0)

Sportplatz Sangera. – 330 Zuschauer. –  SR:  Miguel Seoane

Tore: 43. A. Mathis 1:0; 60. Baeriswyl 1:1.

FC Seisa 08: M. Zahno; Nösberger, Yannick Aebischer, S. Zahno, Rumo; F.  Aebischer, Yanick Aebischer, Perler, A.  Mathis; B. Mathis, Bertschy. – Weiter spielten: Fregelius, Gerber, Schaerli, Ackermann.

FC Bösingen: L. Bucheli; Klaus, M. Bucheli, Griot, Hagen; M. Ledermann, Häring, Jungo, Tschannen; D. Ledermann, Stettler. – Weiter spielten: Baeriswyl, Müller, Baumann, Mosimann.

Aufstiegsrunde 3./2. Liga. Die weiteren Resultate:

La Roche – Châtel-St-Denis 5:1.

Cugy/Montet – Siviriez 1:4.

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