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Nun wird ganzjährig zu Tisch gebeten

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Mittagstisch in der Lichtena mit erweitertem Angebot

Autor: Von KARIN AEBISCHER

Abwechslungsweise bereiten sieben engagierte Mütter den Kindern der Lichtena-Schule, die am Mittag nicht heimkehren können, verschiedene Menüs zu. Bisher bestand das Angebot nur während den Wintermonaten. Seit vergangenem Frühjahr wird nun auch im Frühling und im Herbst für die Kinder gekocht. «Der Schulweg ist auch in den wärmeren Jahreszeiten lang», begründet Rosemarie Hayoz, Köchin in der Lichtena, den Entscheid einiger Mütter.

Ausgewogenere Menüs

Das Problem sei jedoch nicht immer nur die Distanz des Weges und der damit verbundene kurze und stressige Mittag zuhause, sondern auch die schlechten Busverbindungen oder allzu steile Wege. «Die Erweiterung des Mittagstisches hat sich bisher bewährt», sagt Hayoz, deren jüngstes Kind in der Lichtena die vierte Klasse besucht.Da die Kinder nun öfters in der Lichtena essen, ist es dem Köchinnen-Team ein Anliegen, mehr Abwechslung in den Menüplan zu bringen. «Auf Wunsch der Kinder gibt es auch mal Ravioli, dafür am nächsten Tag ein ausgewogenes Gericht mit Salat, Fleisch, Gemüse und Reis», erklärt Rosemarie Hayoz, welche seit vier Jahren einmal pro Woche in der Lichtena kocht. Im Schnitt werden pro Mittag zehn Schülerinnen und Schüler verköstigt. «In der Gruppe essen Kinder anders als Zuhause. Sie sind offener für Neues und weniger wählerisch», meint sie.

Uralte Küche wurde umgebaut

Nach mehreren Problemen mit dem Kochherd konnte die 40-jährige Kücheneinrichtung während den Sommerferien saniert werden. Die Firma Boschung AG aus Schmitten stellte Material und Fachkräfte kostenlos zur Verfügung. «Ich weiss, dass die Frauen in der Lichtena eine grosse Leistung erbringen. Dies war für mich Grund genug, sie zu unterstützen», erklärt Armin Aebischer, Geschäftsführer der Boschung Innenausbau und Kücheneinrichtungen AG. Auch die Gemeinde unterstützte die Schule mit einem Beitrag. «Die Sanierung der Küche war dringend nötig. Mit der neuen Einrichtung lässt es sich ganz anders kochen», betont Hayoz. Als Dank schenkten die Kinder der Firma Boschung selbst gemachte Zeichnungen und Gedichte. «Dieses Geschenk halte ich in Ehren», so Armin Aebischer.

Familiäres Klima

Rosemarie Hayoz hofft, dass die Lichtena noch lange bestehen bleibt, da die 46 Schülerinnen und Schüler nach ihrer Meinung von der familiären Atmosphäre profitieren. Sozial zu und her gehe es auch am Mittagstisch. «Als ich das erste Mal für die Kinder das Mittagessen zubereitete, war ich ob dem Zusammenhalt sehr erstaunt. Die Sechstklässler kümmern sich auch um die Kleinsten», so die Mutter dreier Kinder.Die sieben Mütter werden fürs Kochen nicht entlöhnt. Als Entschädigung zahlen ihre eigenen Kinder zwei Franken weniger für das Mittagessen vom sonst schon sehr kleinen Beitrag. «Die Kinder geben einem viel zurück. Sie signalisieren jeden Tag, dass sie den Mittagstisch schätzen».

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