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Nur ein kleines Zückerchen für die Fischer?

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Nur ein kleines Zückerchen für die Fischer?

Autor: «In gewissen Flussabschnitten ist Fischen ab sofort wieder erlaubt», FN vom 8. Mai 2008

Als Leser werde ich das vorgetäuschte Bild nicht los, dass die Verantwortlichen uns Fischern ein kleines Zückerchen geben, das Hauptproblem aber nicht erwähnen. Das Hauptproblem liegt nicht an der Aufhebung oder Aufrechterhaltung des Fischereiverbots, sondern an der Sanierung der Mülldeponie.

Als Fischer am Schiffenensee bin ich von den Verantwortlichen und auch vom Fischereiverband sehr enttäuscht. Ich finde es sehr fraglich, dass gewisse Flüsse oder Teile davon für die Fischerei freigegeben werden, der Schiffenensee aber weiterhin mit einem Fischereiverbot belegt bleibt. Hier Verbot, da Freigabe? Ob sich wohl das Dioxin hauptsächlich nur im deutschen Kantonsteil ablagert? Nach den neuesten Erkenntnissen muss es wohl so sein.

Was ich weiterhin im Bericht vermisse, sind genaue Zahlen, die das Verbot rechtfertigen. Einfach nur zu glauben, dass die Fische dioxinhaltig sind, kann und will ich nicht mehr. Jetzt müssen Beweise folgen. Beweise, die stichhaltig sind und das Verbot auch belegen. Mit solchen Verboten machen sich die Verantwortlichen weiterhin unglaubwürdig. Eines ist klar, bis richtig gehandelt wird, fliesst noch viel Wasser die Saane hinunter, ob verseucht oder nicht, dies wird ja – im Moment – nur uns Fischer beschäftigen.

Autor: Jean-Claude Mauron, Düdingen

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