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Nur eine deutsche Agglomerationspfarrei?

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Pfarrer Wendelin Bucheli orientierte, dass schon vor hundert Jahren die zweisprachige Seelsorge durch eine Absprache zwischen dem Nuntius und der Regierung garantiert wurde. Später wurde der Pfarrei ein deutschsprachiger Vikar zugeteilt. Verschiedene Faktoren machen aber dieses System problematisch. So ist St. Theres seit einiger Zeit ohne Geistlichen, also auf Aushilfe angewiesen.

Dazu gehen die Steuereinnahmen zurück, vor allem in Marly. Wegen des fehlenden Geldes kann auf 4000 Gläubige nur noch ein Priester eingesetzt werden. Die Pfarreien Belfaux, Christ-König, Granges-Paccot, Givisiez, Marly, St. Johann, St. Moritz, St. Niklaus/St. Paul, St. Peter, St. Theres und Villars-sur-Glâne zählen zirka 6000 deutschsprachige Katholiken, was 150- und nicht mehr 200-Stellenprozente bedeuten würde.

Befragung in Gruppen

Melchior Etlin bildete unter den Anwesenden verschiedene Gruppen, die nach einer Beratung einzeln befragt wurden. Er äusserte vorausgehend, dass der Bischof und die kantonale kirchliche Körperschaft den Pfarrkreis konstituieren und eine legale Basis zur Verwirklichung des deutschsprachigen Pfarrkreises schaffen würden. Es würde ein zentrales Pfarramt errichtet.

Deutschsprachige sollen
angemessen vertreten sein

In den Pfarreiräten der einzelnen Pfarreien sollten die Deutschsprachigen angemessen vertreten sein. Die Territorialpfarrei oder der gesamte Pfarrkreis finanzierten die Ausgaben entsprechend der Einwohnerzahl der deutschsprachigen Pfarreimitglieder und nach den finanziellen Möglichkeit der einzelnen Pfarreien. Dabei kam auch zum Ausdruck, dass die Pfarrei Villars-sur-Glâne einen höheren Beitrag an den Pfarrkreis St. Peter, Christ-König, Marly und Villars-sur-Glâne anzweifelt.

Eine Mehrheit der Anwesenden befürwortete unter den gegebenen Umständen einen Pfarrkreis. Zwei Gruppen waren für zwei Pfarrkreise, da die Vereinigung auf einen Pfarrkreis auch Nachteile habe. So sei der Ortswechsel für ältere Leute und für Invalide sehr beschwerlich und mühevoll. Allgemein wurde betont, dass die Priester von administrativen und anderen Aufgaben nach Möglichkeit zu entlasten sind, damit sie sich nur der eigentlichen Seelsorge widmen können.

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