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Nur eine von zehn Lehrstellen beim Kanton ist von Deutschsprachigen besetzt

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Bei den vier Fachhochschulen des Kantons (Technik und Architektur, Wirtschaft, Gesundheit, Soziale Arbeit) ist von 39 Lehrstellen nur eine durch einen deutschsprachigen Lernenden besetzt, vier Lernende sind zweisprachig.

Dieser Umstand hat die Grossräte André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) und Bernadette Mäder-Brülhart (Mitte links – CSP, Schmitten) dazu bewogen, mit einer Anfrage an den Staatsrat in Erfahrung zu bringen, wie es in der Staatsverwaltung allgemein um die deutschsprachigen Lehrlinge steht. Sie äussern die Meinung, dass der Zugang zur Partnersprache im zweisprachigen Kanton erleichtert werden solle. Eine zweite Landessprache habe in der Berufswelt einen hohen Stellenwert.

In seiner Antwort schreibt der Staatsrat, dass derzeit 386 Lernende ihre Ausbildung beim Staat Freiburg absolvierten. Diese Zahl variiere von Jahr zu Jahr. Im Juni 2019 seien es 365 Lernende gewesen, wovon 11 beim Freiburger Spital und beim Netzwerk für psychische Gesundheit ausgebildet würden.

Von den gegenwärtig 386 Ler-­ nenden seien 38 deutschsprachig und 348 französischsprachig, schreibt der Staatsrat. Eine Unterscheidung für zweisprachige Lernende lasse sich hingegen nicht machen.

Wenig Bewerbungen

Für die Rekrutierung von kaufmännischen Lernenden ist das Amt für Personal und Organisation zuständig. In diesem Bereich biete der Staat als Arbeitgeber 62 Lehrstellen an. Davon werden 57 durch französischsprachige und 5 durch deutschsprachige Lernende besetzt. Für den Lehrjahresbeginn 2020 seien seit September 194 Bewerbungen eingegangen, davon 8 deutschsprachige, heisst es in der Antwort.

Wie der Staatsrat schreibt, scheint die Sprache angesichts der eingegangenen Bewerbungen tatsächlich eine Rolle zu spielen. Deutschsprachige Lernende, die der Meinung sind, dass sie nicht gut genug Französisch sprechen, würden sich eher für Lehrstellen bewerben, für die in erster Linie Deutsch verlangt werde. Mit Ausnahme des Sense- und des Seebezirks biete der Staat aber nicht viele solche Lehrstellen an. Deshalb würden diese Personen eher in der Deutschschweiz, namentlich im Kanton Bern, eine Lehrstelle suchen, heisst es.

Weiter schreibt der Staatsrat, dass gegenwärtig zehn Lernende mit einer IV beim Staat eine Ausbildung machen, und zwar hauptsächlich im kaufmännischen Bereich. Verschiedene Ausbildungen würden mit Berufsattest angeboten. So absolvierten derzeit zwölf Lernende eine solche Ausbildung mit der Möglichkeit, diese für ein Fähigkeitszeugnis fortzusetzen.

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