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Nur noch halbe Tage auf der Piste

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Die meisten Ski- und Snowboardfahrer stehen früh auf. Gehen in die Berge. Lösen eine Tageskarte. Fahren den ganzen Morgen und wollen am Mittag in einer Bergbeiz eine Stärkung zu sich nehmen und sich aufwärmen. Seit Ende Dezember ist das im Kanton Freiburg nicht mehr möglich. Die Restaurants sind bis zum 22. Januar geschlossen und dürfen auf den Pisten nur noch Take-away anbieten.

Zu Hause essen

Die fehlende Möglichkeit, sich in den Restaurants aufzuwärmen oder dort zu essen, widerspiegelt sich im Verhalten der Gäste. «Wir sehen, dass der Parkplatz am Vormittag voll ist und sich am Mittag leert», sagt Didier Kilchoer von den Bergbahnen La Berra. Die Mehrheit der Skifahrer würden rund drei Stunden fahren und danach nach Hause essen gehen. Die Freiburger Skigebiete besuchen vor allem Gäste aus der Region, die keinen langen Anfahrtsweg haben. Deshalb sei dies möglich. Auch in Jaun sei dasselbe zu beobachten: «Ein gewisser Trend ist da», sagt Thomas Buchs, Betriebsleiter der Jaun-Gastlosen Bergbahnen. Vor- und Nachmittags habe es die meisten Besucher. Das spürt auch das Skigebiet Moléson. «Die Menschen bleiben nicht sehr lange», sagt Antoine Micheloud, Bergbahndirektor des Skigebiets Moléson.

Dass die Besucher eher für einige Stunden Skifahren kommen, anstatt den ganzen Tag zu bleiben, ist in Schwarzsee nichts Neues. «Ich denke, bei uns hat sich nicht allzu viel verändert», sagt Matthias Jungo, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen. Bereits in den vergangenen Saisons wurde die Tageskarte lediglich von rund 25 bis 30 Prozent der Skifahrer genutzt.

Moléson passt sich an

Sein Angebot angepasst hat nur ein Skigebiet: Seit dem 27. Dezember bietet das Skigebiet Moléson eine Zweistundenkarte an. «Das kommt sehr gut an», sagt Micheloud. Die restlichen Skigebiete hatten solche Karten bereits im Angebot. «Wir sind ein kleines Skigebiet. Abos für kürzere Zeit hatten wir bereits in den vergangenen Saisons», sagt Jungo. Auch Jaun, Charmey und La Berra mussten ihre Kartenabos nicht anpassen, da sie bereits Stunden-, Halbtages-, oder Punktekarten verkauften.

Viel Picknick

Zwar bieten die Restaurants Take-away an, dasselbe sei es jedoch nicht. In den Skigebieten ist zu beobachten, dass viele Besucherinnen und Besucher eigene Picknicks mitnehmen und am Pistenrand essen. «Dieses Jahr fällt es viel mehr auf als sonst, dass Skifahrer Picknicks mitnehmen», sagt Buchs. Er und Jungo haben auch schon Gäste gesehen, die in ihren Autos gegessen haben. Zwar würden die Restaurants auch Take-away verkaufen, jedoch lange nicht denselben Umsatz machen, wie wenn sie regulär geöffnet hätten.

Wintersport

Schlittenfahren ist im Trend

Nicht viele Freizeitaktivitäten sind noch möglich. Die Skigebiete sind jedoch geöffnet, und die Menschen zieht es in die Berge. Immer mehr kommen mit dem Schlitten.

«Wir hatten letzte Woche sehr viele Schlittler», sagt Thomas Buchs, Betriebsleiter der Jaun-Gastlosen Bergbahnen. Dort können die Gäste von einer eigenen Schlittenpiste profitieren und das Gefährt auch vor Ort mieten. «Das Schlitteln war schon immer populär, aber dieses Jahr ist die Nachfrage viel grösser», sagt er. Seiner Meinung nach kommt das daher, dass es nicht viele Beschäftigungsmöglichkeiten gibt und für die, die nicht auf die Ski können, das Schlitteln die Alternative ist. Auch in Charmey kommt das Schlittenfahren bei den Gästen gut an, sagt Julien Rouget, Verantwortlicher des Skigebiets. Genauso wie in Moléson, wo sich das Nachtschlitteln besonderer Beliebtheit erfreut. In La Berra und Schwarzsee wird kein Schlittenfahren angeboten. Wie Matthias Jungo, Geschäftsführer der Kaisereggbahnen sagt, wird die Wiedereröffnung der Restaurants abgewartet, um die Kombination Fondue und Schlitteln anbieten zu können.

km

 

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