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«Nur solange Brünisried selbständig ist …»

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Autor: anton jungo

Nur beim Kreditbegehren für den Neubau der FC-Buvette folgten die Bürgerinnen und Bürger einem Antrag, der von einem Versammlungsteilnehmer gestellt wurde. Der Gemeinderat hatte beantragt, den Neubau mit einem Beitrag von 25 000 Franken zu unterstützen und dem Fussballclub zudem ein zinsloses Darlehen von 25 000 Franken, rückzahlbar in 25 Jahresraten, zu gewähren. Ein Bürger stellte den Antrag, dass das Darlehen nur solange zurückbezahlt werden müsse, wie die Gemeinde selbständig sei, also nicht fusioniere. Der Gemeinderat hatte gegen diesen Antrag nichts einzuwenden. Er wurde denn auch mit 33 gegen 10 Stimmen, bei einigen Enthaltungen, jenem des Gemeinderates vorgezogen.

Wie Ammann André Schwartz ausführte, plant der FC Brünisried, die rund 50-jährige Buvette für 200 000 Franken zu sanieren beziehungsweise neu zu bauen. Es sollen 60 Plätze entstehen. Gemeinderat und Finanzkommission unterstützten das Vorhaben; dies auch deshalb, weil die Buvette «einer der wenigen Orte im Dorf ist, wo soziales Leben stattfinden kann». Der Gemeinderat werde aber die Benützung klar reglementieren.

Ja zum Feuerwehrlokal

Ohne Gegenstimme, bei einer Enthaltung, genehmigte die Versammlung auch das Projekt und den Kredit von 3,9 Millionen Franken für den Neubau eines Feuerwehrlokals für die interkommunale Feuerwehr Sense Süd (vgl. FN vom 23. März). Nach Abzug der Subventionen beläuft sich der Anteil der Gemeinde Brünisried auf 355 800 Franken. Wie der für das Feuerwehrwesen verantwortliche Gemeinderat Werner Fahrni betonte, bewährt sich der Zusammenschluss der Feuerwehren des Oberlandes trotz der geplanten Investition.

Als eine der letzten Gemeinden des Sensebezirks plant Brünisried die Erhebung einer Hundesteuer. Die Gemeindeversammlung hat das entsprechende Reglement einstimmig genehmigt. Ohne Gegenstimmen wurde auch den revidierten Statuten der drei Gemeindeverbände OS Sense, Region Sense und Gesundheitsnetz Sense zugestimmt.

Rechnung schliesst mit Ertragsüberschuss

Walter Marti, verantwortlicher Gemeinderat für die Finanzen, konnte der Versammlung für 2010 eine positive Rechnung präsentieren. Sie schliesst bei einem Aufwand von 1,816 Millionen und einem Ertrag von 1,818 mit einem Überschuss von 2000 Franken. Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt.

Vorgespurt für die neue Legislaturperiode

Es ist zwar noch nicht bekannt, wie die Ämter im neu gewählten Gemeinderat von Brünisried verteilt werden, doch die Gemeindeversammlung hat schon Vorbereitungen für die neue Legislaturperiode getroffen. Nach der Demission von Hans Roux (13 Jahre) und Michel Eltschinger (acht Jahre) werden der Finanzkommission neben den bisherigen Mitgliedern Beat Achermann, Regula Haymoz und Thomas Jenny neu Gerold Baeriswyl und Urban Fasel angehören. Als Einbürgerungskommission wird weiterhin der Gemeinderat fungieren. Er übernimmt auch – verstärkt durch Mitglieder der Baukommission – die Aufgabe der Planungskommission. Der Gemeinderat erhält wiederum die Kompetenz für die Erledigung kleiner Landgeschäfte und neu auch die Finanzkompetenz für unvorgesehene und dringliche Aufgaben.

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