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Nur wenige Mandate sind umkämpft

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In den 14 Gemeinden des Seebezirks sind insgesamt 86 Sitze zu vergeben, 106 Personen bewerben sich für einen Sitz in einer Gemeinderegierung. Wie schon bei den Gemeindewahlen von 2011 kandidieren dieses Jahr mehr Kandidaten, als Sitze zur Verfügung stehen. Dies lässt sich der provisorischen Zusammenstellung der Kandidaturen durch das Oberamt des Seebezirks entnehmen.

In 10 der 14 See-Gemeinden, welche am 28. Februar ihre Gemeinderäte bestellen, gibt es keine Kampfwahlen. In Gempenach, Muntelier und Ulmiz treten alle bisherigen Gemeinderäte wieder an. In Cressier, wo drei Wechsel anstehen, Fräschels und Greng (je ein Wechsel) sowie Gurwolf, Kleinbösingen, Merlach und in Misery-Courtion (alle mit je zwei Wechseln) können abtretende Gemeinderäte gerade mit gleich vielen neuen Kandidaten ersetzt werden.Nur in Gurmels und Ried (je zehn Kandidaten für sieben Sitze), Kerzers (sechzehn Kandidaten, sieben Sitze) und Galmiz (zehn Kandidaten, fünf Sitze) wird es eine echte Ausmarchung geben.

Parteien spielen bei den Gemeindewahlen im Seebezirk eine untergeordnete Rolle. Nur in Gurmels und Kerzers wurden Parteilisten eingereicht.

 Insgesamt 62 amtierende Gemeinderäte stellen sich zur Wiederwahl, unter ihnen 11 der 14 Gemeindepräsidenten. Neue Ammänner wird es in Kerzers, Merlach und Kleinbösingen geben (siehe Kasten).

Die Frauenquote unter den Kandidierenden beträgt knapp 25 Prozent. Die Jün gste ist die 24-jährige Luana Cassara aus Gurwolf. Der älteste Kandidierende ist der bisherige Ulmizer Gemeinderat Harald Reiterer mit 73 Jahren.

Mehrere Proporzwahlen

In Gurmels und Kerzers, den beiden grössten Gemeinden, welche am 28. Februar ihre Gemeindebehörden neu wählen, bewerben sich 26 Kandidaten um 14 Sitze.

Gurmels erlebte vor fünf Jahren eine grosse Rochade, als fünf von sieben Gemeinderäten ersetzt werden mussten. Lediglich Ammann Daniel Riedo und Martin Mettler traten nochmals an. Dieses Jahr kandidieren mit Ausnahme von Monika Haueter alle Gemeinderäte für eine weitere Amtszeit. Neben den sechs Bisherigen treten vier Kandidaten für die sieben Sitze im Gurmelser Gemeinderat an. Sie verteilen sich auf die beiden Listen der CVP mit sechs Kandidaten und der Unabhängigen Wähler mit vier Namen.

Eine relative grosse Auswahl haben die Stimmbürger von Kerzers, die nach dem Rücktritt von Gemeindepräsidentin Susanne Schwander sowie Urs Bratschi und Alex Wüthrich drei von sieben Gemeinderäte ersetzen müssen. 16 Kandidatinnen und Kandidaten treten auf fünf Listen an. Die grössten Listen stellen FDP und SVP mit je fünf Personen, die SP stellt drei, die CVP zwei Kandidaten, und die Freie Liste enthält einen Namen.

Im Proporz gewählt wird in den Gemeinden Gurmels und Kerzers sowie in Galmiz. Dort steht eine Liste der Freien Wähler mit fünf Namen einer bürgerlichen Liste mit ebenfalls fünf Kandidaten gegenüber. Alle anderen Gemeinden wählen im Mehrheitswahlverfahren.

Nicht überall wird gewählt

In zehn Gemeinden des Seebezirks wird wegen Fusionen dieses Jahr nicht gewählt: in Murten und seinen vier neuen Ortsteilen Jeuss, Lurtigen, Salvenach und Courlevon sowie in Vully haben die Bürger schon Anfang November gewählt. In der Gemeinde Courtepin und ihren künftigen Partnergemeinden Villarepos, Wallenried und Bärfischen, welche Ende Jahr fusionieren, werden die Gemeinderäte im Herbst gewählt.

Im Gegensatz zu den diesjährigen Wahlen konnten 2011 mehrere Gemeinden nicht alle Sitze im Gemeinderat besetzen, da sich zu wenig Kandidaten zur Verfügung stellten.

Komplette Listen der Gemeinderats- und Generalratskandidaten folgen in den nächsten Wochen.

Syndics : Drei treten zurück, elf machen weiter

Von den 14 Gemeindepräsidenten treten bei den Gemeindewahlen drei nicht mehr an: Mit dem Merlacher Syndic Walter Zürcher tritt der dienstälteste Ammann nach 50 Jahren im Gemeinderat zurück. Susanne Schwander in Kerzers und Bernhard Hostettler in Kleinbösingen sassen 15 beziehungsweise 14 Jahren im Gemeinderat.

Elf Gemeindepräsidenten kandidieren erneut: Jean-Daniel Pointet (Cressier), Peter Hauser (Fräschels), Thomas Wyssa (Galmiz), Jürg Kunz (Gempenach), Peter Goetschi (Greng), Daniel Riedo (Gurmels), Eddy Werndli (Gurwolf), Jean-Pierre Martinetti (Misery-Courtion), Pascal Pörner (Muntelier), Heinz Etter (Ried) und Beat Aeberhard (Ulmiz). Nach dem Rücktritt von Walter Zürcher und dem fusionsbedingten Ausscheiden von Ueli Minder aus Jeuss wird Heinz Etter mit 17 Amtsjahren der dienstälteste Syndic sein. sos

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